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Telefonica Deutschland steckt Funkmasten-Erlöse in Infrastruktur

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Telekommunikationskonzern Telefonica Deutschland (O2) <DE000A1J5RX9> will die Erlöse aus seinem Funkmasten-Deal mit der spanischen Telxius in die Infrastruktur und ins Geschäft investieren. Dafür wolle der Vorstand einen "erheblichen Teil" der erzielten Summe von 1,5 Milliarden Euro aufwenden, teilte Telefonica Deutschland am Dienstag anlässlich eines Strategie-Updates in München mit.

"Der weitere Ausbau unseres starken O2 Netzes und die weitere Verbesserung unserer Angebote für Privat- und vor allem Geschäftskunden vor allem durch gebündelte Mobilfunk- und Festnetzservices sind der Schlüssel zu profitablem Wachstum", sagte Unternehmenschef Markus Haas. Telefonica hatte im Sommer vergangenen Jahres rund 10 000 Masten an eine andere Tochter seines spanischen Mutterkonzerns ausgelagert.

So plant der Konzern etwa, 100 Millionen Euro in die neue Glasfasergesellschaft "Unsere Grüne Glasfaser" zu stecken. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Allianz und der Telefonica-Mutter mit einem Volumen von mehr als fünf Milliarden Euro. Telefonica ist zu 10 Prozent an der Gesellschaft beteiligt. Mit dem Geld soll ein in diesem Jahr fällig werdender Schuldschein in Höhe von 500 Millionen Euro getilgt werden.

An seinen Mittelfristzielen bis 2022 hält der Konzern derweil fest. Diese hatte Telefonica Ende 2019 vorgestellt. Der Vorstand peilt zwischen 2020 und 2022 ein kumuliertes Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent an. Gleichzeitig soll die Profitabilität kontinuierlich gesteigert werden.