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Tegel-Schließung: Von der Liebe zu einem Flughafen

·Lesedauer: 1 Min.

„Ich kenne eine Menge Leute rund um Tegel, denen es jetzt so geht wie mir damals in Tempelhof“, sagt Brigitta Tunkar. „Danach fehlte mir etwas“, sagt sie. „Und in Tegel wird es für viele dasselbe sein.“

Seit 1980 wohnt die gelernte Fernmeldetechnikerin in einer Zwei-Zimmer-Wohnung auf Neuköllner Seite des Flughafens. „Meine Straße war Einflugschneise. Wenn die Flugzeuge kamen, hörte ich es bei mir im vierten Stock schon aus der Ferne: Ein Grollen, das immer lauter wurde – noch bevor man die Flieger sah.“

Oft und selbst nach Jahren der Gewohnheit noch sei sie da durch die Küche auf den Balkon gelaufen, um die kleine Sensation wieder und wieder zu erleben. „Manchmal hätte ich mir einen Teleskop-Arm gewünscht: Dann hätte ich den Bauch der Flugzeuge berühren können“, sagt sie und lacht. Als Gastgeberin war sie über die Maße gefragt: „Jeder im Bekanntenkreis wollte diese Landeanflüge aus der Nähe sehen“, so Tunkar.

Brigitta Tunkar auf ihrem Balkon.<span class="copyright">Sergej Glanze / FUNKE Foto Services</span>
Brigitta Tunkar auf ihrem Balkon.Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

„Das kennen alle, die an Flughäfen wohnen“

Auf das Thema „Lärm“ kommt sie nicht von selbst. Man muss sie danach fragen. „Die Geräusche zogen sich über den ganzen Tag, sie waren für mich schnell ganz selbstverständlich“, erwidert sie. „Das kennen alle, die an Flughäfen oder Bahnstrecken wohnen.“

Der Airport hatte für Tunkar zudem eine besondere Bedeutung. Die gebürtige Biesdorferin war früh in der DDR angeeckt. Nach einer abgebrochenen Flucht mit 21 Jahren machte sie sich 1968 zu einem zweiten Versuch in die Tschechoslowakei auf. Dort kletterte sie auf eigene Faust solange du...

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