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Technisches Hilfswerk rechnet mit monatelangem Einsatz in Flutgebieten

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Feuerwehrauto überquert eine Notbrücke der Bundeswehr

Nach der Flutkatastrophe rechnet das Technische Hilfswerk (THW) noch mit einem monatelangen Einsatz. Der Aufbau der zerstörten Infrastruktur sowie die Räumarbeiten würden "einige Zeit in Anspruch nehmen", teilte THW-Präsident Gerd Friedsam am Donnerstag in Bonn mit. Er rechne mit einer Dauer von mehreren Wochen oder sogar Monaten.

Aktuell sind die Helfer des THW unter anderem mit der Errichtung von dauerhafteren Behelfsbrücken in dem schwer verwüsteten Ahrtal beschäftigt. Eine erste Konstruktion soll laut Friesam am Samstag fertig sein, fünf weitere Behelfsbrücken sind bereits geplant.

Parallel errichtet auch die Bundeswehr Behelfsbrücken, die die nach der Flut zunächst installierten provisorischen militärischen Not- und Pionierbrücken ergänzen und ersetzen sollen. Laut THW sind insgesamt im Katastrophengebiet etwa 80 Brücken beschädigt.

Das THW ist seit der verheerenden Flut vor rund zwei Wochen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Dauereinsatz. Seine Helfer kümmern sich unter anderem um die Notstromversorgung, die Trinkwasseraufbereitung und die Lebensmittelverteilung. Insgesamt sind im Katastrophengebiet weiterhin tausende Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei und Behörden im Einsatz.

Bei den durch extreme Starkregenfälle ausgelösten Überflutungen kamen nach derzeitigen Kenntnisstand 181 Menschen ums Leben. In Rheinland-Pfalz gelten nach Angaben der Polizei noch immer mehr als 70 Menschen als vermisst. Die Schäden sind immens. Viele Orte sind schwer zerstört. Gleiches gilt für das Straßen und Schienen sowie die Netze für die Energie-, Wasser- und Telefonversorgung.

bro/cha

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