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Teamviewer-Kurssturz sorgt für weitere Konsequenzen im Management

·Lesedauer: 1 Min.

GÖPPINGEN (dpa-AFX) - Der scharfe Kursabsturz beim Softwareanbeiter Teamviewer <DE000A2YN900> sorgt im oberen Führungszirkel für einen weiteren Abgang. Marketing-Chefin Lisa Agona, erst im April in den Vorstand bestellt, werde das Unternehmen in beiderseitigem Einvernehmen wieder verlassen, teilte das MDax<DE0008467416>-Unternehmen am Mittwoch in Göppingen anlässlich einer Investorenveranstaltung mit. Die Suche nach einem neuem Vorstandsmitglied mit Vertriebs- und Marketingfokus laufe weiter. Die Erweiterung des Führungsgremiums hatte Teamviewer bereits angekündigt, als der Abschied von Finanzchef Stefan Gaiser Mitte Oktober bekanntgegeben wurde, dessen 2022 auslaufender Vertrag nicht verlängert wird.

Teamviewer hat ein sehr schwieriges Jahr hinter sich, die Aktie stürzte in diesem Jahr bislang um zwei Drittel ab, nachdem das Unternehmen lange als Corona-Gewinner galt. Teure Sponsoringverträge mit dem englischen Fußballclub Manchester United und dem Mercedes-Formel-1-Team sorgten im März für die erste, scharfe Prognosesenkung. Nach zwei schwachen Quartalen musste Teamviewer dann Anfang Oktober nochmals scharf nachkorrigieren und kassierte dabei auch gleich die ambitionierten Mittelfristziele für 2023, die sich das Unternehmen erst im Februar gegeben hatte. Der Aktienkurs fiel allein an einem Tag um rund ein Viertel. Derzeit ist Teamviewer an der Börse noch 3 Milliarden Euro wert. In der Spitze waren es beim Hoch von 54,86 Euro im Juli 2020 rund 11 Milliarden Euro.

Die zuletzt gesenkten Prognosen für dieses Jahr und die mittelfristige Perspektive bestätigte das Unternehmen. Vorstandschef Oliver Steil will das Wachstum wieder ankurbeln und die zuletzt deutlich gestiegenen Kosten im Zaum halten. Weil die Region Asien zuletzt auch deutlich unter ihren Erwartungen abschnitt, soll für die Region ein neuer hauptverantwortlicher Manager in einer neuen Organisationsstruktur gefunden werden.

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