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Taiwan plant Gesetzesverschärfung gegen Industrie-Spionage aus China

·Lesedauer: 1 Min.
Chip-Gigant in Taiwan

Taiwan will seine Gesetze gegen Industrie-Spionage verschärfen, um gegen die Aktivitäten der Volksrepublik China in diesem Sektor besser gewappnet zu sein. Wie Taiwans Justizministerium am Donnerstag mitteilte, können künftig für Diebstahl von geistigem Eigentum Haftstrafen zwischen fünf und zwölf Jahren verhängt werden. Das Ministerium in Taipeh sprach von Schutzmaßnahmen für "Schlüsselindustrien", die durch China und andere "äußere Mächte" ausgeraubt würden.

Das wichtigste politische Gremium Taiwans (MAC) teilte mit, die Abwanderung von hochtalentierten Mitarbeitern der Technologiefirmen in die Volksrepublik solle gestoppt werden. MAC-Sprecher Chiu Chui-cheng sagte, es gehe um "High-Tech- und Halbleiter-Talente" sowie um Versuche chinesischer Investoren, illegal in Taiwan zu investieren. An Taiwans Standorten werden einige der fortschrittlichsten und kleinsten Microchips hergestellt. Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) und der Elektronik-Gigant Foxconn beliefern Apple.

US-Vize-Präsidentin Kamala Harris beschloss am Donnerstag in Hanoi ihre Asien-Reise mit einem weiteren Seitenhieb auf China. "Wir werden unsere Stimme laut und deutlich erheben, wenn Peking Maßnahmen ergreift, die die internationale Ordnung bedrohen", sagte Harris bei einer Pressekonferenz. Harris hatte bei ihrer Reise schon zuvor der Führung in Peking vorgeworfen, die Nachbarstaaten einzuschüchtern.

ao/hcy

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