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Tages- und Festgeld: So viel Geld müsst ihr aktuell zurücklegen, um 100 Euro Zinsen pro Jahr einzustreichen

Die Zinsen steigen weiter, für Sparer lohnt sich ein Fest- und Tagesgeldkonto wieder. - Copyright: Getty Images
Die Zinsen steigen weiter, für Sparer lohnt sich ein Fest- und Tagesgeldkonto wieder. - Copyright: Getty Images

Im Juli 2022 hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende eingeläutet und seitdem mit immer weiteren Zinserhöhungen für gute Stimmung bei den Sparern gesorgt. Denn: Auch die Banken zogen mit und erhöhten die Zinsen auf Fest- und Tagesgeld deutlich.

Eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox für Business Insider zeigt, bei welchen Banken in Deutschland Sparer derzeit die höchsten Zinsen einstreichen können.

Zinsen in Höhe von vier Prozent für einjähriges Festgeld

Demnach sind beim einjährigen Festgeld bei der Creditplus Bank vier Prozent drin. Die höchsten Zinsen beim Tagesgeld gibt es derzeit bei der BMW Bank, die drei Prozent Zinsen zahlt. Zwar bieten einige Banken noch höhere Zinsen für das Tagesgeldkonto an, doch dann ist das Konto an Bedingungen geknüpft oder der Zins ist zeitlich begrenzt.

Von Zinsen in Höhe von bis zu vier Prozent konnten Sparer bis vor einem Jahr nur träumen. Doch wie viel Zinsen könnt ihr damit am Ende wirklich verdienen? Business Insider hat ausgerechnet, wie viel Geld ihr als Fest- beziehungsweise Tagesgeld zurücklegen müsst, um pro Jahr 100 Euro einstreichen zu können.

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Wie erwähnt, könnt ihr beim Festgeld in Marktspitze vier Prozent Zinsen erzielen. Um nach einem Jahr 100 Euro ausgezahlt zu bekommen, müsstet ihr genau 2500 Euro anlegen. Denn: Am Ende der Laufzeit erhaltet ihr dann 2600 Euro von eurer Bank.

Noch höhere Zinsen könntet ihr einstreichen, wenn ihr das Geld als Festgeld länger investiert oder im Ausland investiert. Wenn ihr euer Geld für zwei Jahre zurücklegt, könnt ihr bei Banken in Deutschland einen jährlichen Zins von 4,1 Prozent einstreichen. Aufgrund der schnell steigenden Zinsen ist der Unterschied beim Zins von ein- zu zweijährigem Festgeld aber relativ gering. Im ersten Jahr beträgt der Unterschied beim Zinsertrag gerade einmal 2,50 Euro.

3333 Euro müssten auf dem Tagesgeldkonto zurückgelegt werden

Einige Banken im europäischen Ausland hingegen zahlen noch höhere Zinsen. Hier sind bis zu 4,5 Prozent Zinsen für einjähriges Festgeld drin. Hier beträgt der Unterschied nach einem Jahr knapp 20 Euro.

Beim Tagesgeld müsst ihr aufgrund des niedrigeren Zinssatzes hingegen deutlich mehr anlegen. Auf euer Tagesgeldkonto müsstet ihr jetzt 3333 Euro einzahlen. Mit dem Zinssatz von drei Prozent sollten dann nach einem Jahr 3433 Euro auf eurem Konto liegen.

Beachten solltet ihr beim Tagesgeld allerdings, dass die Zinsen variabel sind und davon abhängen, wie sich die Zinsen der EZB weiterentwickeln. Aktuell rechnen die Experten damit, dass schon im September die letzte Zinserhöhung verkündet wird. Im nächsten Jahr könnten, je nach Entwicklung der Inflation, auch wieder Zinssenkungen folgen.

Disclaimer: Aktien und andere Investments sind grundsätzlich mit Risiko verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten. Sie ersetzen auch nicht eine fachliche Beratung.