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Flüchtling überrascht Olympiasiegerin im Taekwondo

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Flüchtling überrascht Olympiasiegerin im Taekwondo
Flüchtling überrascht Olympiasiegerin im Taekwondo

Taekwondo-Kämpferin Kimia Alizadeh ist der ersten olympischen Medaille eines Flüchtlings einen Schritt näher gekommen. Die Athletin aus dem 29-köpfigen Flüchtlingsteam schaltete am Sonntag im Achtelfinale der Klasse bis 57 kg überraschend die zweimalige Olympiasiegerin und Topfavoritin Jade Jones aus Großbritannien mit 16:12 aus.

Die 23-jährige Alizadeh zeigte in Tokio eine starke Leistung und sorgte für Tränen bei ihrer Gegnerin. Jones hatte ihr drittes Olympia-Gold in Serie angepeilt und wäre damit sportartenübergreifend die erste Frau in ihrer Heimat gewesen, der das gelungen wäre.

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Alizadeh hatte in Brasilien mit Bronze als erste Iranerin in der Geschichte eine Medaille gewonnen. Die Repressalien in ihrer Heimat zwangen sie jedoch im vergangenen Jahr zur Flucht. Über die Niederlande kam Alizadeh nach Deutschland und fand in Aschaffenburg ihr Glück.

Aus deutscher Sicht ruhen die Taekwondo-Hoffnungen auf dem einzigen Starter Alexander Bachmann. Der Weltmeister von 2017 befindet sich in der Klasse über 80 kg im erweiterten Favoritenkreis. Der Stuttgarter kämpft am Dienstag um eine Medaille.

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