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Tüv-Tarifkonflikt nach mehreren Warnstreiks beigelegt

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG/HANNOVER (dpa-AFX) - Der Tarifkonflikt bei Tüv-Gesellschaften in mehreren Bundesländern ist beigelegt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einigte sich mit der Tarigemeinschaft Tüv auf einen Tarifvertrag, der in zwei Schritten mehr Geld für rund 6700 Tarifbeschäftigte vorsieht. Sie erhalten im Juli eine Entgelterhöhung um 2,7 Prozent, wie Verdi am Dienstag in Hamburg mitteilte. Am 1. April 2022 ist dann eine weitere Erhöhung um 3 Prozent vorgesehen, bei einer zweijährigen Laufzeit bis März 2023. Außerdem gibt es eine Corona-Prämie in Höhe von 200 Euro.

Der Einigung waren sechs Verhandlungsrunden und mehrere Warnstreiks vorausgegangen, die zu Einschränkungen etwa bei Fahrprüfungen oder an Tüv-Stationen geführt hatten. Verdi-Verhandlungsführer Peter Bremme sprach von einem "guten Ergebnis", dass durch die hohe Streikbereitschaft der Beschäftigten ermöglicht worden sei. Verdi hatte ursprünglich 7 Prozent mehr Geld in diesem Jahr und dabei mindestens 300 Euro mehr für die unteren Lohngruppen verlangt.

"Mit diesem Abschluss erfüllen wir unser Commitment, attraktive Arbeitsplätze anzubieten und würdigen das große Engagement unserer Mitarbeitenden. Zugleich sind wir für die Herausforderungen, die nach der Corona-Pandemie auf uns zukommen, gut gerüstet", sagte Tüv-Nord-Personalvorständin Astrid Petersen.

Die Warnstreiks hatten sich auf Niedersachsen, Teile von Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen erstreckt. Betroffen waren außerdem die Tüv-Gesellschaften in Hessen und im Saarland. Die Tüvs Süd und Rheinland gehören nicht zur Tarifgemeinschaft und haben eigene Tarifverträge.

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