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TÜV-Kosten: Wie viel kosten HU und AU 2023 in Deutschland?

Das kostet der TÜV in diesem Jahr.  - Copyright: picture alliance / imageBROKER | Petra Wallner
Das kostet der TÜV in diesem Jahr. - Copyright: picture alliance / imageBROKER | Petra Wallner

Er ist berühmt und berüchtigt: der deutsche TÜV. Vor ihn fürchten sich so manche Autoinhaber. Dabei soll durch ihn sichergestellt werden, ob ein Fahrzeug verkehrstauglich ist und Insassen sowie andere nicht gefährdet. Die Preise für den TÜV sind zum 1. Januar 2023 gestiegen. Auf diese Kosten müssen sich Autofahrer in diesem Jahr einstellen.

TÜV-Kosten: So viel kosten HU und AU 2023

Die TÜV-Kosten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, sind jedoch nicht unbedingt ausschlaggebend. Was sich mehr lohnt, ist der Vergleich der regionalen Anbieterpreise. In Deutschland liegen 2023 im Schnitt die Preise für eine HU inklusive AU beim Pkw zwischen 134 und 145 Euro, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Vorausgesetzt, das Auto wiegt nicht mehr als 3,5 Tonnen.

Wer nur eine HU durchführen will, zahlt demnach im Schnitt zwischen 57 und 95 Euro. Bei Krafträdern bis zu 3,5 Tonnen werden für HU inklusive AU zwischen 67 und 84 Euro fällig, heißt es weiter. Wer auch hier nur eine HU durchführen will, zahlt demnach TÜV-Kosten zwischen 42 und 60 Euro im Schnitt.

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Fahrzeughalter müssen bei ihrem Fortbewegungsmittel eine Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) durchführen lassen. Absolviert werden können beide beim TÜV direkt oder anderen Prüfstellen wie der Dekra. Generell kommt es darauf an, welches Fahrzeug untersucht wird und wie schwer es ist. Faustregel: Umso mehr das Fahrzeug wiegt, umso teurer der TÜV.

HU und AU: Das ist der Unterschied

Die Hauptuntersuchung (HU) ist seit 1951 in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vorgeschrieben. Sie soll sicherstellen, dass am Straßenverkehr in Deutschland ausschließlich verkehrstaugliche Kraftfahrzeuge teilnehmen. Der Nachweis einer HU erfolgt über einen erfolgreichen Untersuchungsbericht und wird durch einen Prüfstempel im Fahrzeugschein dokumentiert.

Die Abgasuntersuchung ist seit 2010 ein Teil der Hauptuntersuchung. Sie ist die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Abgasanlage. Euer Auto muss nach Erstzulassung nach drei Jahren und danach alle zwei Jahre zur AU. Den nächsten Termin für eure AU könnt ihr ebenfalls vom Fahrzeugschein ablesen.

Neben der bekanntesten und im Volksmund am weitesten verbreiteten Organisation, dem TÜV – aufgegliedert in TÜV Nord, TÜV Rheinland und TÜV Süd – gibt es noch weitere Prüfungsorganisationen, bei denen ihr euer Fahrzeug auf die Tauglichkeit im Straßenverkehr überprüfen lassen könnt. Dazu zählen die Dekra, FSP, die GTÜ und die KÜS.

TÜV-Fälligkeit: So könnt ihr sie erkennen

TÜV Plakette auf einem Kennzeichen, TÜV Prüfzeichen am Auto bis 2023. - Copyright: picture alliance/dpa | Silas Stein
TÜV Plakette auf einem Kennzeichen, TÜV Prüfzeichen am Auto bis 2023. - Copyright: picture alliance/dpa | Silas Stein

Nach einer erfolgreichen Hauptuntersuchung seid ihr zur Erlangung einer neuen TÜV-Prüfplakette berechtigt. Die HU wird nur von staatlich anerkannten Prüforganisationen durchgeführt. Deswegen können TÜV-Plaketten auch nicht ohne vorige HU legal gekauft werden.

Die TÜV-Plakette ist immer am hinteren Kennzeichen des Autos befestigt. Die schwarzen Markierungsbalken am Zeichen vereinfachen Ordnungshütern die Feststellung des nächsten HU-Termins. Auch HU-Plakette genannt, trägt das bunte Siegel jedes Jahr eine andere Farbe. Das soll ebenfalls die Feststellung des Prüftermins vereinfachen.

Die zwei Ziffern im Zentrum der Plakette kennzeichnen das Jahr der anstehenden Überprüfung – im obenstehenden Beispiel also 2023. Der Prüfmonat wird durch die Ziffer im Zentrum des oberen Bereichs abgelesen werden – im obenstehenden Beispiel also der Februar.

kh

VIDEO: Bußgeld und Co.: Das passiert bei überzogenem TÜV-Termin