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Der türkische E-Autobauer Togg kommt mit einer eigenen Firma nach Deutschland

·Lesedauer: 1 Min.
CEO Gürcan Karakas
CEO Gürcan Karakas

Der türkische Automobilhersteller Togg will nach Deutschland kommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur „Anadolu“ berichtet, hat das Unternehmen unter dem Namen „Togg Europe“ die Gründung einer GmbH beantragt. Ziel des deutschen Ablegers ist es, sich bei dem Technolgie-Hub de:hub in Stuttgart zu bewerben der beim Wirtschaftsministerium angesiedelt ist.

Das de:hub ist ein Innovationszentrum zwischen Start-ups und Unternehmen und ist in zwölf Städten in Deutschland vertreten. Die Hubs sollen ein Netzwerk bilden, das den Austausch von technologischer und wirtschaftlicher Expertise fördert und so Innovationen ermöglicht.

Der CEO kommt aus Deutschland

Der türkische Automobilhersteller Togg will sein neues E-Auto zunächst in Deutschland vermarkten. Später sollen andere europäische Märkte wie Frankreich und Italien bedient werden, wie das Unternehmen Ende 2020 bekannt gab. Das erste vollelektrische Auto des türkischen Automobilproduzenten solle 2022 in der Türkei vom Band rollen.

Togg-CEO Gürcan Karakaş wurde aus Deutschland in die Türkei geholt, um den Wunsch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vom eigenen Auto zu verwirklichen. Wie wichtig das Projekt für Erdoğan ist, wird aus seinen Worten bei der Vorstellung des E-Autos im Januar 2020 in der Stadt Gebze klar. „Heute erleben wir einen historischen Tag für unser Land und erleben einen Traum, der nach 60 Jahren in Erfüllung geht“, sagte der Staatspräsident.

Karakaş wechselte zu Togg, nachdem er 27 Jahre lang für den Autozulieferer Bosch als Landeschef arbeitete und später das Großhandelsgeschäft leitete.

Um das erste türkische E-Auto auf den Markt zu bringen, schlossen sich sechs Konzerne in der Türkei zusammen. Sie beschäftigen momentan 400 Ingenieure und wollen 3,3 Milliarden Euro in das Projekt investieren. Togg soll ab 2022 der erste nicht-klassische Elektro-SUV-Hersteller in Europa sein.