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Studie: So viele Zwillingsgeburten wie noch nie

Brigitte CASTELNAU
·Lesedauer: 1 Min.
Anteil von Zwillingen bei Neugeborenen steigt

Weltweit kommen einer neuen Studie zufolge so viele Zwillinge zur Welt wie nie zuvor. Jedes Jahr werden inzwischen mehr als 1,6 Millionen Zwillingspaare geboren - das betrifft damit rund eine von 40 Schwangerschaften, wie es in der am Freitag in der Zeitschrift "Human Reproduction" veröffentlichten Studie heißt. Als Ursache machen die Forscher unter anderem den Anstieg künstlicher Befruchtung aus.

"Die relative und absolute Zahl von Zwillingen weltweit ist auf einem Höchststand seit Mitte des 20. Jahrhunderts und wahrscheinlich höher als je zuvor", sagte Christiaan Monden von der Universität Oxford, einer der Autoren der Studie. Der Studie zufolge steigt lediglich die Zahl von zweieiigen Zwillingen, die aus zwei getrennt befruchteten Eizellen stammen. Die Zahl eineiiger Zwillinge habe sich nicht verändert.

Neben dem Anstieg der künstlichen Befruchtung seit den 70er Jahren in entwickelten Ländern hänge das häufigere Auftreten von Zwillings-Schwangerschaften auch mit dem durchschnittlich steigenden Alter der Mütter zusammen. Bei älteren Müttern sind Zwillingsschangerschaften wahrscheinlicher.

Die Forscher werteten Daten aus 135 Ländern aus den Jahren 2010 bis 2015 aus. Am höchsten sind demnach die Zwillingsraten in Afrika, wo rund 1,3 Millionen der jährlich 3,2 Millionen Zwillinge zur Welt kommen, obwohl in Afrika nur rund 17 Prozent der Weltbevölkerung leben. Die Ursache für die vielen Zwillingsgeburten dort vermuten die Forscher in der hohen Geburtenrate in Afrika sowie in möglichen genetischen Unterschieden.

Besonders in ärmeren Ländern sei die Geburt von Zwillingen mit zusätzlichen Gefahren für das Leben der Mütter und der Neugeborenen verbunden. "In Subsahara-Afrika verlieren viele Zwillingskinder ihr Geschwisterkind im ersten Lebensjahr", schreiben die Forscher. Es handle sich um bis zu 300.000 Fälle pro Jahr.

fwe/gt