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Studie: Fachkräftemangel inzwischen größer als vor der Pandemie

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KÖLN (dpa-AFX) - Der Fachkräftemangel in Deutschland ist nach einer aktuellen Studie bereits wieder höher als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Im September hätten bundesweit knapp 390 000 Fachkräfte gefehlt. Dies seien "gut 50 000 mehr als zum Krisenbeginn im März 2020", fasste das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, das zum arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gehört, am Mittwoch seine Berechnungen zusammen. Zuvor hatte die "Zeit" über die Studie berichtet.

In den Berufsbereichen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung, Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik konnte im September demnach sogar über die Hälfte aller offenen Stellen bundesweit rechnerisch nicht besetzt werden, da passend qualifizierte Arbeitssuchende fehlten.

Der Zuwachs der offenen Stellen zeigte sich der Studie zufolge aber in fast allen Berufsbereichen. Lediglich der Berufsbereich "Sprach-, Literatur-, Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medien, Kunst, Kultur und Gestaltung" lag noch zwei Prozent unterhalb des Wertes vor Beginn der Corona-Pandemie.

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