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Studie: Berufseingliederung hilft arbeitslosen Flüchtlingen

·Lesedauer: 1 Min.

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Berufseingliederung und Weiterbildung verbessern bei arbeitslosen Flüchtlingen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.

Danach haben Geflüchtete, die an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber teilnehmen, nach 21 Monaten eine um 20 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigung als vergleichbare Geflüchtete ohne diese Maßnahmen. Außerdem reduzierte eine solche Maßnahme bereits einen Monat nach Beginn die Wahrscheinlichkeit, Grundsicherung zu beziehen, teilte das IAB mit. "Ein wichtiger Grund dafür dürfte sein, dass Maßnahmen bei einem Arbeitgeber einen direkten Kontakt zu einem Betrieb ermöglichen, was Beschäftigungschancen nach der Förderung eröffnen kann", berichteten die Autorin und die Autoren.

Flüchtlinge, die eine berufliche Weiterbildung machen, haben der Studie zufolge nach 21 Monaten eine um 13 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung aufgenommen zu haben als vergleichbare Flüchtlinge, die nicht daran teilnahmen. Auch bei ihnen bezogen weniger Grundsicherung. Anders sieht es bei Arbeitsgelegenheiten aus: Nach der Studie wirken sich diese weder positiv auf die Beschäftigung der Geflüchteten aus, noch verringern sie die Grundsicherungsquote.