Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.919,75
    -255,65 (-1,80%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.647,56
    -60,83 (-1,64%)
     
  • Dow Jones 30

    31.690,85
    -189,39 (-0,59%)
     
  • Gold

    1.865,60
    +17,80 (+0,96%)
     
  • EUR/USD

    1,0738
    +0,0041 (+0,39%)
     
  • BTC-EUR

    27.294,45
    -972,53 (-3,44%)
     
  • CMC Crypto 200

    651,76
    -4,07 (-0,62%)
     
  • Öl (Brent)

    109,43
    -0,86 (-0,78%)
     
  • MDAX

    28.894,33
    -558,19 (-1,90%)
     
  • TecDAX

    3.059,98
    -32,72 (-1,06%)
     
  • SDAX

    13.245,27
    -184,80 (-1,38%)
     
  • Nikkei 225

    26.748,14
    -253,38 (-0,94%)
     
  • FTSE 100

    7.484,35
    -29,09 (-0,39%)
     
  • CAC 40

    6.253,14
    -105,60 (-1,66%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.225,46
    -309,81 (-2,69%)
     

Studie belegt: Diese Käsesorten machen wirklich süchtig

·Lesedauer: 2 Min.

Ob im Fondue, als Snack zum Wein oder auf der Pizza: Käse gehört einfach überall dazu. Wer einmal in den Genuss gekommen ist, kann nie wieder ohne ihn leben. Und das aus einem einfachen Grund: Käse macht nämlich süchtig!

Was die Käse-Liebhaber schon lange wussten, ist nun auch offiziell bestätigt
Was die Käse-Liebhaber schon lange wussten, ist nun auch offiziell bestätigt
© NatashaPhoto

Ein Leben ohne Käse? Für die meisten von uns unvorstellbar! Statistisch gesehen verzehrt jede:r Deutsche laut Milchindustrie-Verband durchschnittlich 24,1 Kilo Käse im Jahr. Und wie häufig konsumieren die Deutschen wirklich Käse? 70 Prozent gaben in einer Umfrage an, dass Käse fast jeden Tag auf ihrem Speiseplan steht. Kein Wunder, nicht nur die Zubereitungsmöglichkeiten sind endlos, auch die Auswahl an Käse ist riesig. Wissenschaftler:innen haben jetzt aber noch einen anderen Grund dafür gefunden, warum wir uns ein Leben ohne Käse nicht mehr vorstellen können: Käse macht süchtig.

Darum macht Käse abhängig

Das Forschungsteam der University of Michigan konnte beweisen, dass der Konsum von Käse genauso süchtig machen kann wie harte Drogen. Der Grund für die Abhängigkeit ist der im Milchprodukt enthaltene Stoff Casomorphin. Er wird gebildet, wenn das im Käse enthaltene Milchprotein Casein im Magen verdaut wird. Anschließend stimuliert es die Rezeptoren im Hirn, Dopamin wird ausgeschüttet und ein körperliches Wohlgefühl entsteht.

Da in der Milch verhältnismäßig wenig Casein drinsteckt und im Käse viel mehr Casein vorkommt, raten die Forscher:innen weniger vom Milchkonsum als vom Käsekonsum ab. Ein Kilo Käse hat eine gut zehnmal höhere Casein-Dosis als Milch. Dadurch wird im Magen auch eine höhere Dosis an Casomorphin hergestellt.

Dieser Käse macht besonders süchtig

Besonders suchtauslösend ist laut Studie vor allem der sogenannte Analog-Käse – also schlecht verarbeiteter Käse aus der Massenproduktion – da in diesen Käseprodukten zusätzlich raffinierte Kohlenhydrate (also schlechte Kohlenhydrate) und Fette enthalten sein können, die ein suchtähnliches Essverhalten herbeiführen können. Dieser Käse, der in Scheiben in den Supermarkt-Regalen liegt, wird auch als "Plastik-Käse" bezeichnet.

Wie viel Käse ist gesund?

Die Forscher:innen der Studie raten aber nicht zu einem kompletten Verzicht von Käse. Schließlich liefert er zahlreiche Vitamine, insbesondere Vitamin B12 gegen Stress und Müdigkeit. Außerdem enthält er zahlreiche Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalzium (für die Festigkeit der Knochen). Aber wie viel Käse täglich ist denn noch gesund? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät zu einer Menge von 50 bis 60 Gramm Käse pro Tag. Das sind zum Beispiel zwei Scheiben Gouda. Wenn Sie nur hin und wieder zu Speisen mit viel Käse greifen, ist der Konsum unbedenklich. Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn Sie bei sehr vielen Mahlzeiten Käse integrieren. Hier sollten Sie versuchen, weniger Käse sowie andere fetthaltige Produkte zu sich zu nehmen, denn ein zu hoher Käsekonsum kann der Gesundheit schaden.

Verwendete Quellen: wmn.de, fitforfun.de

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.