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Streit um Energietarife: Verband nimmt Grundversorger in Schutz

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat in der Diskussion um die Einführung von teuren Neukundentarifen die Grundversorger in Schutz genommen. Nach der Liefereinstellung durch Energiediscounter hätten die Versorger für die betroffenen Kunden von heute auf morgen zusätzliche Strom- oder Gasmengen im Energiehandel einkaufen müssen. "Und das in der Phase, in der die Energiepreise an den Börsen in nie da gewesene Höhen geschossen sind", erklärte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae. Der extrem teure kurzfristige Einkauf zusätzlicher Mengen und die dafür erforderlichen Sicherheiten könnten die Grundversorger selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen.

Das Problem seien die unseriösen Billigstrom-Anbieter. "Sie lassen die Kundinnen und Kunden einfach im Regen stehen." Sie erfüllten ihre Lieferverpflichtungen nicht und wälzten ihre hausgemachten Probleme auf die Grundversorger ab.

Die Haltung einiger Verbraucherzentralen, dass ein Neukundentarif nicht angemessen sei, sei "nicht nachzuvollziehen". Wenn die Grundversorger die neuen Kunden zum gleichen Tarif wie für die Bestandskunden aufnehmen müssten, stiegen die Kosten für alle - auch Bestandskunden würden in Mitleidenschaft gezogen. "Das ist kein umfassender Verbraucherschutz." Der Verband wies darauf hin, dass jeder Kunde täglich aus der Ersatzversorgung in einen anderen Tarif wechseln könne.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der die Stadtwerke und kommunalen Versorger vertritt, bemängelte die Abmahnung von drei Unternehmen durch die Verbraucherzentrale NRW. Sie mache es sich zu leicht. "Der maßgebliche Anlass für die aktuellen Grund- und Ersatzversorgungspreise liegt bei den Energiediscountern, die ihren Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden vertragswidrig nicht mehr nachkommen."

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