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Streaming: „Mank“: Der hässliche Streit um den Klassiker „Citizen Kane“

·Lesedauer: 1 Min.

Er gilt als Meilenstein der Filmgeschichte, wird in Umfragen immerzu als einer der besten Filme aller Zeiten genannt, wenn nicht gleich als bester: „Citizen Kane“ hat sich 1941 mit einem der mächtigsten Amerikaner, dem Medienzar William Randolph Hearst, angelegt, dessen Vita er unverkennbar nacherzählte.

Gedreht wurde innovativ, mit teils nie gesehenen Effekten. Und all das stammte von einem noch nicht mal 24 Jahre alten Neuling, Orson Welles, der – das schockte Hollywood am meisten – zuvor noch keinen einzigen Film gedreht, hier aber alles selbst gemacht hatte: Produktion, Regie, Hauptrolle und Drehbuch.

Aber wirklich alles? Um die Nennung des Drehbuchautoren im Vorspann gab es einen hässlichen Streit zwischen Welles und Herman J. Mankiewicz, den letzterer schließlich gewann. Er wurde sogar als Erster genannt. Und bei der Oscar-Verleihung bekam der Film, das war die Rache Hollywoods, zwar nur einen einzigen Oscar, aber den eben fürs Drehbuch. Mankiewicz und Welles mussten ihn sich teilen.

In erzwungener Quarantäne entsteht ein Meisterwerk

Keiner aber kam persönlich zur Oscar-Verleihung. Und hinterher hatten sie nur böse Worte füreinander übrig. Welles sagte zu Journalisten: „Richten Sie ihm aus: You can kiss my ass.“ Und Mankiewicz revanchierte sich, als er seine Trophäe überreicht bekam: „Ich bin froh, diesen Preis auf die Art entgegenzunehmen, auf die auch das Drehbuch geschrieben wurde: nämlich in Abwesenheit von Orson Welles.“

„Mank“: der Trailer zum Film

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Drehbuchautor Hermann Mankiewicz (Gary Oldman) stolpert mitten in Dreharbeiten mit der Schauspielerin Marion Davies (Amanda Seyfried, hinten links).<span class="copyright">Netflix</span>
Drehbuchautor Hermann Mankiewicz (Gary Oldman) stolpert mitten in Dreharbeiten mit der Schauspielerin Marion Davies (Amanda Seyfried, hinten links).Netflix

Davon handelt David F...

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