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Mit dieser Strategie will Traditionsmarke Chevrolet den Konkurrenten Tesla auf dem E-Auto-Markt schlagen

Wagen wie der Silverado EV WT, urteilt der Chevrolet-Manager Steve Majoros, profitieren vom Vertrauensvorschuss, den Kundinnen und Kunden einer Traditionsmarke geben. - Copyright: General Motors
Wagen wie der Silverado EV WT, urteilt der Chevrolet-Manager Steve Majoros, profitieren vom Vertrauensvorschuss, den Kundinnen und Kunden einer Traditionsmarke geben. - Copyright: General Motors

Chevrolet hat große Ambitionen: Der US-Autobauer will den Markt für Elektroautos erobern. Umso stolzer zeigte sich Steve Majoros, Chief Marketing Officer der Marke, als er am Dienstag der Presse zwei neue E-Modelle präsentierte: den lang erwarteten Elektro-Pickup Silverado und den elektrischen Chevy Equinox.

Business Insider (BI) traf den langjährigen Chevy-Manager dort zum Gespräch. Majoros zeigte sich voller Tatendrang. Indes flaut der Markt für E-Mobility ab und stößt nach zwei Jahren ungebremsten Wachstums endlich auf ein Plateau. Es ist also nicht gerade ein guter Zeitpunkt, um mehr Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die Käuferschaft von Elektrofahrzeugen verändert sich und wirbelt das Segment durcheinander.

Majoros aber ist überglücklich über die zwei neuen Chevrolet-Wagen. Lange habe es gedauert, bis sie den Silverado, den sie erstmals 2022 in einem Super Bowl-Werbespot angeteasert hatten, endlich vorstellen konnten. Es sei aufregend, zu sehen, dass die Elektro-Ambitionen des Mutterkonzerns General Motors (GM) Früchte tragen.

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Während Chevy und andere alte Automarken den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts damit verbracht haben, Tesla einzuholen, haben die Führungskräfte versprochen, dass ihr hundertjähriges Fertigungs-Know-how die Lücke schließlich schließen würde.

"Manchmal sieht man die Dinge als einzelne Teile und fragt sich, wie sie zusammenpassen sollen, und dann heißt es plötzlich: 'Wow, die Puzzleteile haben sich hier wirklich zusammengefügt'", so Majoros.

Chevrolet hat es satt, Elon Musk nachzueifern

Chevrolet ist zwar nicht gerade neu auf dem Markt für Elektroautos – der elektrische Chevy Bolt ist seit 2016 auf dem Markt. Aber die Traditionsmarke aus Detroit hinkte den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts hinter Elon Musks Tesla her.

In der Zeit, in der Chevrolet ein einziges Elektromodell in den USA verkaufte, brachte Tesla eine ganze Reihe neuer Modelle auf den Markt, darunter das erschwingliche Model 3 und das Model Y, die in direkter Konkurrenz zum Bolt stehen.

Tesla kam Chevrolet auch mit einem elektrischen Pickup-Truck zuvor und verkauft seit Ende vergangenen Jahres den Cybertruck. Aber das Blatt wende sich endlich zu Chevrolets Gunsten, so Majoros. Käuferinnen und Käufer von Elektrofahrzeugen zu praktischeren Optionen und älteren Marken.

"Die Kunden werden sagen: 'Wenn er nicht schleppt, nicht für meine Kinder geeignet ist oder nicht die gewünschten Sicherheitsmerkmale hat, steige ich aus'", sagt Majoros. "Es ist mir egal, ob es mit Strom, Gas oder Hamstern betrieben wird."

GM ist ein Team der zweiten Hälfte

GM habe schon oft gezögert, sei in Sachen Innovation aber schließlich immer durchgestartet, sagt Majoros. Er glaube, die Marke Chevy sei perfekt aufgestellt, um eine neue Welle von Elektroauto-Käufern zu bedienen.

"Momentum ist eine wahre Kraft, egal ob es um Autos, Sport oder was auch immer geht," sagt Majoros. "Wir haben ein gewisses Momentum, also schauen wir mal, wie sich die zweite Hälfte entwickelt."

Für Chevrolet gibt es in diesem sich wandelnden Markt für Elektrofahrzeuge sicherlich eine Chance. Jüngste Studien über eine neue Generation von Elektroauto-Kaufenden zeigen, dass diese eher geneigt sind, den Kauf eines Elektroautos von einer traditionellen Marke in Betracht zu ziehen. Nach Jahren eines Quasi-Monopols auf dem Markt für Elektroautos sind die Käufer Tesla überdrüssig und suchen nach neuen Optionen.

"Wenn sie die Vor- und Nachteile abwägen, können sie sich Chevrolet anschauen und ein Produkt sehen, das sie kennen und dem sie vertrauen", so Majoros.

Lest den Originalartikel auf Business Insider.