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Stopp – die Oscars kosten WIE VIEL?!

(Dan MacMedan/WireImage)
(Dan MacMedan/WireImage)

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt,wie viel die wichtigste Preisverleihung der Unterhaltungsbranche jedes Jahr kostet? Nun ja, man kann auf jeden Fall davon ausgehen, dass nichts dafür aus dem Supermarkt stammt. Hier sind einige überraschende Kostenfaktoren und ein paar Punkte von der Einkaufsliste aus dem Jahresbericht der Acaedmy of Motion Picture 2015, in dem ein unabhängiger Prüfer alle Ausgaben auflistet – von der Miete für den Veranstaltungsort bis zur Herstellung der 34 Zentimeter großen Goldtstatue.

DER VERANSTALTUNGSORT: Die Veranstaltung findet im Dolby Theatre (ehemaliges Kodak Theatre) statt, das sich in Hollywood & Highland in Los Angeles, Kalifornien, befindet. Das Theater wird von der Academy of Motion Picture, Arts and Sciences bereits Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung angemietet und der Preis für die Miete betrug 2015 umgerechnet 328.817 Euro (2014 waren es noch 268.441 Euro).

DIE UMSCHLÄGE: Designer Marc Friedland entwarf 2011 zum ersten Mal die Umschläge und Ankündigungskarten für die Oscars, die 2014 pro Stück 188 Euro kosteten, übrigens aus Gold sind und 113,4 Gramm wiegen. Laut Mashable arbeitete Friedlands Team 2014 insgesamt 110 Stunden, um drei Sets an Umschlägen für die 24 Oscar-Kategorien zu erstellen (72 Umschläge insgesamt) sowie drei Ankündigungskarten für jeden Nominierten (363 Karten für 121 Nominierte).

DIE TROPHÄE: Die Figuren werden mittlerweile von Hand aus Bronze gegossen und mit 24-karätigem Gold überzogen. Vor der Verleihung im vergangenen Jahr wurden Sie aus Zinn gefertigt und kosteten 2011 geschätzte 377 Euro. Aber der Wechsel zu Bronze lässt den Preis in die Höhe gehen, deshalb stieg ihr Wert 2016 erheblich. Und dann ist da natürlich auch noch der Wiederverkaufswert. Die Los Angeles Times berichtet, dass Michael Jackson für die Oscar-Statue des Besten Films von 1939, „Vom Winde verweht“ 1,45 Mio. Euro zahlte. Und die Statue für das Beste Drehbuch für „Citizen Kane“ von 1941 wurde 2012 für über 470.000 Euro verkauft. Joan Crawfords Statue für „Solange ein Herz schlägt“ wurde 2012 für 401.938 Euro versteigert. Ach ja, sie wiegt übrigens 3,85 Kilo und es dauert drei Monate, 50 Stück anzufertigen.

DIE EINTRITTSKARTE: Sie wollen zur Preisverleihung gehen? Wenn Sie nicht nominiert sind oder ein Mitglied der Academy sind, dann ist das wohl kaum möglich. Selbst die Studios müssen für Eintrittskarten bezahlen. 2015 berichtete die New York Post, dass die besten Sitze – Orchester, Parkett und erster Rang – pro Karte 706 Euro kosteten. Plätze auf dem zweiten Rang kosteten jeweils 353 Euro und die hintersten Plätze gab es für 141 Euro.

DIE GESCHENKE: Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung haben diese Geschenktüten im Wert von rund 216.600 Euro nichts mit der Acaedmy zu tun, sondern werden von der in Los Angeles ansässigen Marketing-Firma Distinctive Assets verteilt. Und was sich darin befindet, bereitet die glücklichen Empfänger garantiert perfekt auf die After Party vor. 2016 enthielt die Geschenktüte einen Marihuana Vaporizer für 235 Euro, ein Sexspielzeug für Frauen für 235 Euro, ein „Vampir-Brust-Lifting“ für 1.790 Euro und eine Hautbehandlung im Wert von 5.209 Euro.

DIE OUTFITS: Laut LookLive, einem Unternehmen, das die Kleidung und Accessoires nachverfolgt, die Promis auf der Leinwand und hinter den Kulissen tragen, trugen die 20 Nominierten in den Kategorien Bester Hauptdarsteller/Beste Hauptdarstellerin und Bester Nebendarsteller/Beste Nebendarstellerin 2016 Kleidung im Wert von 705.720 Euro. Das teuerste Kleid im vergangenen Jahr gehörte der „45 Years“-Schauspielerin Charlotte Rampling, die ein Abendkleid von Armani Privé trug, das mit Swarovski-Kristallen verziert war und geschätzte 117.737 Euro kostete.

Pralinen in Oscar-Form bei einer Vorschau auf das Essen und die Dekoration für den 89. Academy Awards Governors Ball im Ray Dolby Ballroom in Los Angeles am 16. Februar 2017. (REUTERS/Mario Anzuoni)
Pralinen in Oscar-Form bei einer Vorschau auf das Essen und die Dekoration für den 89. Academy Awards Governors Ball im Ray Dolby Ballroom in Los Angeles am 16. Februar 2017. (REUTERS/Mario Anzuoni)

DIE GAUMENFREUDEN: Promi-Koch Wolfgang Puck hat das Menü für die diesjährige Governor’s Ball After-Party erstellt, die unmittelbar im Anschluss an die Hauptveranstaltung stattfindet. Laut Mercury News gibt es Hühnchen Pot Pie mit schwarzem Trüffel, marokkanisch gewürzte Wagyu-Rippchen, Hummer Corn Dogs, Schrimp-Tacos, goldbestäubtes Trüffel-Popcorn, mit Stickstoff gekühltes Eis und ein Schokoladen-Buffet. Laut „one report“ umfasst das Menü 2017 unter anderem Folgendes:

  • 000 Gläser Piper-Heidsieck Champagner

  • 000 Gläser Wein von Sonomas Francis Ford Coppola Weingut

  • 10 Kilo amerikanischer Kaviar aus Zuchtkulturen

  • 500 Schrimps

  • 250 Maine Hummer

  • 6,8 Kilo schwarze Trüffel, importiert aus Burgund

  • 000 Miniatur-Schokoladenoscars

  • 13,6 Kilo essbarer Goldstaub für geschätzte 4.562.904 Euro (erinnern Sie sich an das mit Gold bestäubte Popcorn, das wir erwähnt hatten?)

Gesamtkosten für die Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Oscarverleihung 2015: 40.283.300 Euro.

Und Sie beschweren sich über die Kinopreise.

Iman Sheikh
Yahoo Finance Canada

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