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Stiftung Warentest: Das sind die besten Auto-Dachboxen

Vanessa Peschla
Lifestyle Editor

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Dachboxen für das Auto sollen vor allem Packstress lindern, einfach zu befestigen sein und möglichst viel und effizient genutzten Hubraum besitzen. Doch welches Modell hält einen Crash aus, welchem macht Kälte und Frost nichts aus und welches verstaut Sperrgut am besten? Stiftung Warentest hat 10 Dachboxen auf den Prüfstand geschickt. Die Ergebnisse reichen von “Gut” bis “Ausreichend”, wobei vor allem die teuren Boxen als deutliche Gewinner hervorgehen.

Eine Dachbox bietet Platz für sperriges Gepäck (Bild: Getty Images)

Alle getesteten Autoboxen hatten ein Volumen zwischen 420 und 480 Litern. Doch bei den wenigsten wurde der Raum effizient genutzt. Bei vielen stören Verschlüsse oder Gurte, wodurch sperrige Sachen wie Skier oder Paddel mehr Platz wegnehmen als nötig. Auch das Befüllen der Dachbox gestaltete sich bei allen eher schwierig, denn selbst große Menschen müssen in den Autorahmen steigen, um alle Nischen zu erreichen und so besonders platzsparend zu packen. Doch die meisten lassen sich zumindest weit öffnen, um auch Sperriges bequem verstauen zu können. Besonders praktisch: Bei neun von zehn Boxen funktioniert das sogar beidseitig. Ist die Box einmal montiert und das Gepäck verstaut, kann es losgehen. Zu beachten ist die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h, da sich durch das zusätzlichen Gewicht der Bremsweg verlängert. Desto schneller man fährt, desto höher wird der Geräuschpegel. Drei der getesteten Objekte waren besonders laut.

Die Teuren sind im Rennen vorn

Möchte man eine gute Dachbox, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Testsieger und der darauffolgende zweite Platz kommen auf 540 Euro beziehungsweise 790 Euro. Beide schließen mit “Gut” ab, während das etwas günstigere Modell von Thule bei der Handhabung punktet und somit mit 1,9 abschneidet. Auch beim Fahren bleibt die Thule-Box durch ihre schnittige Form sowohl beim Geräuschpegel, als auch beim Ausweichen fast unbemerkt. Außerdem strotzt sie Regen und Frost ohne Probleme. Die Box ist beidseitig zu öffnen und im Vergleich mit den anderen Testobjekten einfach zu montieren und zu beladen. Mit einem maximalen Gewicht von 75 Kilogramm und einer nutzbaren Länge von 176 cm ist sie zwar nicht die größte Box, aber gehört zu denen, die den Innenraum besonders effektiv nutzen.

Das Model von Kamei besetzt mit einer Gesamtnote von 2,1 Platz Zwei. Diese Box punktet vor allem mit ihrer Kälteresistenz, ist also vor allem für Skiurlaube geeignet. Die Box ist besonders flach und somit perfekt für Skier oder Snowboards. Außerdem schloss diese Box bei dem Crash-Test am besten ab. Auch sie kann mit maximal 75 Kilogramm beladen werden, die nutzbare Länge ist aber mit 195 cm länger als die des Testsiegers

Bezahlbare Modelle schließen ebenfalls mit “Gut” ab

Doch auch Modelle, die zwischen 400 und 450 Euro kosten, schließen gut ab. So erhalten sowohl die Box von Atera und die von Hapro die Gesamtnot 2,2. Beide schließen in allen Kategorien gleich ab. Die Fahreigenschaften, die Handhabung und Gestaltung sind gut. Auch bei der Größe und dem befüllbaren Gewicht sind sie sich ähnlich: 75 Kilogramm Zulassungsgewicht - das nutzbare Volumen ist bei Atera ungefähr 420 Liter und bei Hapro circa 440 Liter.

Die fünf besten großen Dachboxen sind laut Stiftung Warentest:

  1. Thule (1,9)

  2. Kamei (2,1)

  3. Atera (2,2)

  4. Hapro (2,2)

  5. Mont Blanc (2,4)

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema „Auto-Dachboxen“ und eine Datenbank mit Testergebnissen zu allen 10 Modellen finden Sie hier (kostenpflichtig).

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