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Steuereinnahmen im Januar um 1,8 Prozent gestiegen

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Januar offenbar um 1,8 Prozent gestiegen. Mit rund 40,2 Milliarden Euro habe der Fiskus etwa 700 Millionen Euro mehr eingenommen als im Januar 2012, berichtet das "Handelsblatt" aus Düsseldorf unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet das Ministerium demnach, dass die Wirtschaft "wieder spürbar an Schwung gewinnt".

Die Bundesregierung hofft dabei den Angaben zufolge vor allem auf einen robusten Arbeitsmarkt mit steigender Beschäftigung und Lohnerhöhungen. Im Januar sei das Lohnsteueraufkommen um 8,9 Prozent gestiegen. Bei den gewinnabhängigen Steuern sei es teils zu üppigen Nachzahlungen für Vorjahre gekommen, so dass das Aufkommen von Körperschaft- und veranlagter Einkommensteuer deutlich gestiegen sei, hieß es. Enttäuscht habe hingegen die Umsatzsteuer, deren Aufkommen um 1,8 Prozent gesunken sei.