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Steinmeier ruft in eindringlichem Appell zu Corona-Impfungen auf

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat angesichts der sich zuspitzenden Corona-Situation erneut eindringlich dazu aufgerufen, sich gegen das Virus impfen zu lassen. Man habe die Mittel zur Hand, um sich vor einem schweren, womöglich tödlichen Verlauf der Krankheit zu schützen, sagte er am Mittwoch in einer Rede beim digitalen Deutschen Seniorentag. "Aber zu wenige haben bisher davon Gebrauch gemacht." Offenbar mit Blick auf die Debatte über eine Impfpflicht fügte Steinmeier hinzu: "Wenn alle Angebote, Bitten, Aufrufe, Appelle nicht helfen, dann sollte niemand die Politik anklagen, wenn sie schärfere Maßnahmen ergreift. Es kann nicht so bleiben, wie es ist."

Die Situation in Deutschland spitze sich dramatisch zu, sagte Steinmeier. Die Zahl der Menschen, die sich infizieren, steige in immer neue Höhen. In einigen Regionen des Landes sei "die Lage außer Kontrolle geraten". Immer mehr Menschen müssten auf Intensivstationen um ihr Leben ringen. Voraussichtlich noch in dieser Woche werde Deutschland mehr als 100 000 Opfer der Pandemie zu beklagen haben. "Das ist eine unfassbare Zahl, eine Zahl, die wir sicher vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten hätten." Es handele sich jedoch um mehr: "Es ist eine menschliche Katastrophe."

Steinmeier appellierte an alle, die noch nicht den Schutz einer Impfung haben: "Lassen Sie sich impfen und das so schnell wie möglich. Es geht um Ihre Gesundheit und um die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Es geht um die Zukunft unseres Landes." Diese dringende Bitte richte er auch an alle, die in der Pflege und im Gesundheitswesen arbeiteten.

Die bereits zweimal Geimpften bat Steinmeier, sich auch eine dritte Spritze geben zu lassen. Auffrischungsimpfungen seien gerade für ältere Menschen das Gebot der Stunde. "Wenn sie so gut wie möglich geschützt sind, dann wird es uns auch gelingen, die Härten des letzten Winters zu vermeiden: Isolation, Einsamkeit, einsames Sterben." Dazu dürfe es nicht noch einmal kommen, betonte der Bundespräsident. "Wir alle zusammen müssen das verhindern. Und wir können es verhindern."

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