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Steinhoff verschiebt Pepco-Verkauf wegen Marktlage, CEO: Kreise

David Hellier, Janice Kew und Deirdre Hipwell

(Bloomberg) -- Steinhoff International Holdings NV legt unterrichteten Kreisen zufolge den möglichen Verkauf ihrer europäischen Einzelhandelstochter Pepco Group vorerst auf Eis. Grund dafür sei die erhöhte Marktvolatilität sowie die Erkrankung des Chief Executive Officers des Discounters, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen.

Pepco-Group-CEO Andy Bond, der sich in britischen Einzelhandelskreisen mit dem Turnaround der Asda-Supermarktkette einen Namen machte, hat sich aus medizinischen Gründen beurlauben lassen, wie weiter aus den Kreisen verlautete. Die Erkrankung habe aber nichts mit dem Coronavirus zu tun.

Steinhoff hatte einen Verkauf oder eine Notierung von Pepco ins Auge gefasst, wolle den Prozess nun aber erst wieder im späteren Jahresverlauf aufnehmen, sagten die Personen, die aufgrund der Vertraulichkeit der Informationen anonym bleiben wollten.

Buyout-Firmen wie Advent International und Partners Group Holding AG haben Angebote für die Pepco-Gruppe abgegeben, zu der auch die Discount-Kette Poundland gehört, wie Bloomberg im Januar berichtet hatte. Demnach strebt Steinhoff bei dem Verkauf eine Bewertung des Unternehmens von über 4 Milliarden Euro an.

Vertreter von Steinhoff und der Pepco Group lehnten eine Stellungnahme ab. Die Steinhoff-Aktie fiel am frühen Donnerstag auf Xetra um bis zu 13%.

Überschrift des Artikels im Original:Steinhoff Is Said to Delay Pepco Sale as Unit’s CEO Takes Leave

Kontakt Reporter: David Hellier in London dhellier@bloomberg.net;Janice Kew in Johannesburg jkew4@bloomberg.net;Deirdre Hipwell in London dhipwell@bloomberg.net

Kontakt verantwortlicher Editor: Ben Scent bscent@bloomberg.net, ;Eric Pfanner epfanner1@bloomberg.net, Michael Hytha

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