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Steigende Rohstoff- und Frachtkosten: Verbrauchern drohen höhere Preise in Supermärkten

·Lesedauer: 2 Min.
Frau beim Einkaufen im Supermarkt
Frau beim Einkaufen im Supermarkt

Kundinnen und Kunden in deutschen Supermärkten drohen hohe Preissteigerungen. „Wahrscheinlich werden wir im zweiten Halbjahr deutliche Preiserhöhungen sehen“, sagte Robert Kecskes, Branchenkenner des Marktforschungsinstituts GfK, dem "Handelsblatt". Sowohl die Rohstoffkosten als auch die Frachtkosten stiegen. "Und auch die Auswirkungen des Unglücks im Suezkanal sind nicht zu unterschätzen", so der Experte.

Die Preise für Lebensmittel seien in diesem Jahr bis Mai bereits um 2,9 Prozent angestiegen. Mit einem Rückgang wie im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt sei nicht zu rechnen. Denn laut "Handelsblatt" sind die Beschaffungskosten drastisch gestiegen. So sei etwa der Preisindex der Welternährungsorganisation FAO, der die wichtigsten Erzeugnisse aus der Landwirtschaft abdeckt, seit Juni 2020 um 34 Prozent gestiegen.

Ob Pflanzenöl, Fleisch, Getreide oder Zucker: Die Preise lägen weit über jenen der Vorjahre. Laut Branchenexperte Kecskes müsse zumindest ein Teil der gestiegenen Beschaffungskosten an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Ansonsten würde sich das Geschäft der Hersteller und Händler langfristig nicht mehr rentieren, so Kecskes zum "Handelsblatt".

"Produktpreise nach oben anpassen"

Dem Bericht nach werde das Auswirkungen an den Supermarktkassen haben. „Preise von Lebensmitteln folgen grundsätzlich dem Prinzip von Angebot und Nachfrage auf den Rohstoffmärkten“, teilte ein Aldi-Sprecher dem "Handelsblatt" mit. Zwar gebe man, wo immer möglich, Einsparungen aus dem Einkauf an die Kunden weiter. Andererseits lasse es sich "mitunter nicht vermeiden, Produktpreise nach oben anzupassen, wenn sich die Marktpreise ändern".

Auch Hersteller deuteten gegenüber dem "Handelsblatt" steigende Preise an. Klaus Hebekus, Vertriebsdirektor von Nestlé Deutschland, sagte, die Kosten seien drastisch gestiegen. Das führe "zu einer zwangsläufigen Verteuerung der Produkte". Auch der Tiefkühlkosthersteller Frosta wolle die Preise gegenüber der Handelskunden wegen der steigenden Kosten erhöhen. Und zwar „zum nächstmöglichen Termin“.

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