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Steigende Inzidenz, steigende Preise: Konsumklima im Juli stagniert

·Lesedauer: 1 Min.
Das Konsumklima stagniert

Die steigenden Infektionszahlen und die steigenden Preise verhindern einen weiteren Anstieg der Konsumstimmung in Deutschland. "Nach der zuletzt deutlichen Aufhellung legt die Stimmung der Verbraucher im Juli eine Verschnaufpause ein", erklärte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch. Das GfK-Konsumklima für August stagniert ebenfalls - bei minus 0,3 Punkten.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft laut GfK-Umfrage weiter im Aufschwung. Der private Konsum werde dank der "gut gefüllten Portemonnaies der Verbraucher" mehr und mehr zur positiven Entwicklung beitragen, zeigte sich GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl überzeugt.

Die Einkommenserwartung lag laut GfK ebenfalls auf einem "zufriedenstellenden Niveau" - die Entwicklung sei aber wegen der aktuellen Inflation "gemäßigt". Das Thema Inflation habe zuletzt wieder an Brisanz gewonnen, erläuterte Bürkl. Durch gestiegene Energiepreise sowie die eingeführte CO2-Bepreisung sei die Inflationsrate zuletzt auf mehr als zwei Prozent gestiegen. "Hinzu kommt, dass im Juli die Inflation noch einen Sprung nach oben machen wird, da nun der Basiseffekt der im Juli 2020 gesenkten Mehrwertsteuer wirksam wird."

Die Neigung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu größeren Anschaffungen legte leicht zu. Doch "nach wie vor ist die Konsumfreude nicht ungetrübt", erklärte Bürkl. Zwar seien die Portemonnaies derzeit bei vielen Konsumenten gut gefüllt, aber die Maskenpflicht sowie Abstandsregeln verhinderten bislang ein ungetrübtes Einkaufserlebnis.

Für ihre repräsentativen Studien zum Konsumklima führt die GfK monatlich Interviews mit Verbrauchern zu ihrer Konjunkturerwartung, ihrer Einkommenserwartung und ihrer Anschaffungsneigung. Für die aktuelle Erhebung wurden von Anfang bis Mitte Juli rund 2000 Menschen befragt. Der Konsum gilt als eine wichtige Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

ilo/hcy

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