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Steigende Infektionszahlen schlagen Konsumenten auf die Stimmung

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Die steigenden Infektionszahlen haben die Stimmung der Verbraucher im November erstmals seit sechs Monaten wieder gedrückt. (Bild: Getty Images)
Die steigenden Infektionszahlen haben die Stimmung der Verbraucher im November erstmals seit sechs Monaten wieder gedrückt. (Bild: Getty Images)

Die steigenden Infektionszahlen haben die Stimmung der Verbraucher im November erstmals seit sechs Monaten wieder gedrückt. Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag veröffentlichte Konsumbarometer sank von 98,66 Punkten im Oktober auf nun 98,01 Punkte. Die Verbraucher seien unter anderem wegen "wachsender Unwägbarkeiten auf dem Arbeitsmarkt verunsichert", erklärte der Verband.

So sei bei den Einkommenserwartungen der Verbraucher "nachlassender Optimismus zu beobachten", erläuterte der HDE. Der Wert liege "derzeit deutlich unter Vorjahr". Insbesondere die Konjunkturerwartungen der Verbraucher hätten sich verschlechtert.

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Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2000 Menschen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

In den vergangenen beiden Jahren gab es dem Handelsverband zufolge zum Vorweihnachtsgeschäft stets einen Anstieg der Anschaffungsneigung. Aktuell zeige sich hingegen ein marginaler Rückgang. "Sollte die derzeitige steigende Entwicklung bei den Infektionszahlen weiter anhalten und mit neuen Eindämmungsmaßnahmen einhergehen, dann ist davon auszugehen, dass die Erholung der Verbraucherstimmung gestoppt ist und sich die Stimmung wieder dauerhaft eintrüben wird", erklärte der HDE.

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Ein merkliches Anziehen des privaten Verbrauchs sei in naher Zukunft damit "sehr unwahrscheinlich", fügte der Verband hinzu. Vielmehr könnten sich sowohl durch ein weiter zunehmendes Infektionsgeschehen als auch durch das Auslaufen der bis zum Jahresende befristeten Mehrwertsteuersenkung "zusätzliche negative Effekte auf den privaten Konsum ergeben".

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