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Er steht wohl kurz vor der Abschiebung: In Deutschland muss Boris Becker nicht ins Gefängnis

Das Land, das Boris Becker (55) in den letzten Jahren zur Heimat wurde, wird der ehemalige Tennis-Star wohl schon bald verlassen müssen. Wie bereits mehrfach berichtete, steht dem aktuell noch wegen Insolvenzvergehen einsitzenden Häftling die Abschiebung bevor.

Keine Abschiebung ins Gefängnis

Das britische Gesetz erlaubt es den Behörden nämlich, Ausländer nach Verbüßen ihrer Strafe abzuschieben, wenn sie zu einer Haftstrafe von mehr als 12 Monaten verurteilt werden und es im "Interesse der Öffentlichkeit ist". Obwohl Boris schon seit zehn Jahren seinen Wohnsitz in London hat, hat er noch immer die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit Ende April ist er bereits inhaftiert. Jetzt soll es zurück nach Deutschland gehen. Dort wird er nicht ins Gefängnis müssen. "Für dasselbe Vergehen oder Verbrechen kann man nicht mehrfach strafrechtlich verfolgt werden", wird die Rechtsanwältin Natalie von Wistinghausen von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Er wird sich also frei bewegen können.

Gibt Boris Becker gleich nach der Abschiebung ein Interview?

Die 'DailyMail' will derweil von einem Insider erfahren haben, dass Boris Becker in einem Privatjet ausgeflogen wird. Den Jet für den Star soll laut dem Boulevardblatt, welches nicht immer als verlässlichste Quelle gilt, ein deutscher TV-Sender bezahlen, bei dem er bereits für ein exklusives Gespräch nach seiner Rückkehr gebucht sei. "Seine Freilassung wird ein großes Medieninteresse hervorrufen, und der Privatjet stellt sicher, dass andere Medien ihn nicht sehen", wird der Insider zitiert. Der Flieger sei Teil der Interview-Arrangements. Nach Großbritannien darf Boris Becker wohl frühestens nach Ablauf der gesamten Strafe zurückkehren, obwohl seine Partnerin dort wohnt — das wäre Ende 2024.

Bild: Daniel Bockwoldt/picture-alliance/Cover Images