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Stegner und Schwan wollen im Rennen um SPD-Vorsitz nicht zurückziehen

Bald beginnt die Wahl zum SPD-Vorsitz. Wer die besten Chancen hat, hängt auch davon ab, welche Kandidatenpaare noch zurückziehen. Ralf Stegner schließt das für sich aus.


Das Kandidatenduo gehört zum linken Flügel der Partei. Foto: dpa

SPD-Parteivize Ralf Stegner hat ausgeschlossen, seine Kandidatur auf den SPD-Vorsitz zurückzuziehen. „Die inzwischen 20 Regionalkonferenzen haben eine weit über alle Erwartungen hinaus positive Resonanz für unser Team erbracht“, sagte Stegner dem Handelsblatt. Er tritt gemeinsam mit Gesine Schwan an.

Im linken Flügel der SPD gibt es Befürchtungen, dass sich die eher links verorteten Kandidatenpaare gegenseitig Stimmen wegnehmen und so ihre Chancen verringern.

Vom 14. bis zum 25. Oktober können SPD-Mitglieder online oder per Brief über ihre neue Parteiführung abstimmen. Am 26. Oktober wird das Ergebnis bekannt gegeben. Im ersten Wahlgang sind mindestens 50 Prozent nötig, sonst gibt es eine Stichwahl, die vom 19. bis 29. November durchgeführt wird.

An diesem Sonntag findet in Duisburg die 21. Regionalkonferenz statt, auf der sich die Kandidaten vorstellen. Danach folgen noch Termine in Dresden und in München.

Ein Parteitag vom 6. bis zum 8. Dezember soll die neue Spitze formal im Amt bestätigen.