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Deshalb steckt Chelsea im Dilemma

Moritz Löhn
·Lesedauer: 2 Min.

Der Transfersommer des FC Chelsea war ein historischer. Während die gesamte Fußballwelt schwer durch die Corona-Pandemie getroffen war und auf die ganz teuren Transfers verzichtete, gingen die Londoner zum Angriff über.

Ausgaben in Höhe von insgesamt 247,2 Millionen Euro kamen zusammen. Davon allein 133 Millionen Euro für Kai Havertz und Timo Werner. So eine Transferphase weckt natürlich Erwartungen - doch die Blues starteten eher dürftig in die Saison.

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FC Chelsea mit durchwachsenem Saisonstart

In der Premier League hat Chelsea erst neun Punkte nach sechs Spielen. Auffällig ist, dass die Mannschaft von Frank Lampard bereits zweimal 3:3 gespielt hat. Die Offensive funktioniert also, aber an der Defensive hapert es.

Das ist auch dem Coach aufgefallen, weshalb er seine Mannschaft in den vergangenen beiden Spielen wesentlich vorsichtiger agieren ließ. Die Folge: Torlose Unentschieden gegen den FC Sevilla in der Champions League und Manchester United in der Premier League.

Bei beiden Partien saß der zuvor von Lampard eigentlich aussortierte Nationalspieler Antonio Rüdiger zumindest wieder auf der Bank. Auch für die Partie in der Königsklasse berief Lampard den 27-Jährigen wieder in den Kader. Ob er zu seinem ersten Saisoneinsatz kommen wird, bleibt abzuwarten. Immerhin stand die Abwehr zuletzt sicher und ist daher nicht das Hauptproblem.

Lampard macht sich keine Sorgen

Generell fehlt es dem FC Chelsea an der richtigen Balance. Gegen Manchester United ließen die Blues nach hinten zwar wenig zu, aber die Abteilung Attacke war dafür komplett abgemeldet. Das dürfte Werner und Havertz weniger gefallen.

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Der Trainer hingegen geht gelassen mit diesem Dilemma um: "Ich mache mir weniger Sorgen um unsere Offensive, weil ich die Qualität kenne, die wir haben", sagte Lampard bei Sky Sports.

Stattdessen freut er sich über die neue defensive Stabilität. "Ich bin glücklich mit der weißen Weste", sagte Lampard. "Wenn du zu Manchester United kommst und kein Gegentor kassierst, ist das eine großartige Basis."

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Basis ist das richtige Wort, denn die Leistung der vergangenen beiden Spiele entspricht nicht dem Anspruch des FC Chelsea. Frank Lampard hat das Defensiv-Problem zwar gelöst, aber damit die Offensive außer Gefecht gesetzt.

Am Mittwoch gegen FK Krasnodar (Champions League: FK Krasnodar - FC Chelsea ab 18.55 Uhr im LIVETICKER) und am Samstag gegen den FC Burnley wird das Augenmerk wieder mehr auf der Vorwärtsbewegung liegen müssen. Ob die neu gewonnene defensive Stabilität dabei leidet, ist die spannende Frage.