Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 23 Minuten
  • Nikkei 225

    28.858,18
    -2,44 (-0,01%)
     
  • Dow Jones 30

    35.754,75
    +35,32 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    44.574,29
    -384,92 (-0,86%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.325,01
    +19,89 (+1,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.786,99
    +100,07 (+0,64%)
     
  • S&P 500

    4.701,21
    +14,46 (+0,31%)
     

Steak aus dem 3D-Drucker: Top-Restaurants bitten zum Dinner

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der Appetit auf künstlich hergestelltes Fleisch wächst. Die pflanzlichen 3D-Steaks eines israelischen Startups landen nun in Spitzenrestaurants in Berlin, London, Amsterdam und Tel Aviv auf den Tellern. Bald sollen die Produkte auch im Einzelhandel angeboten werden.

Most Read from Bloomberg

Mehr als 30 Restaurants – darunter das Zwei-Sterne-Lokal Facil von Michael Kempf am Berliner Potsdamer Platz - bieten jetzt gedruckte Produkte von Redefine Meat Ltd. an. Die mit “pflanzlicher Tinte” hergestellten Steaks sollen wie die tierischen Originale aussehen und deren Textur nachbilden. Derzeit halten sich die meisten Hersteller von pflanzlichen Proteinen noch an einfachere Leckereien wie Burger, die leichter nachzuahmen sind.

Die Nachfrage nach alternativen Proteinen steigt: Konsumenten achten mehr auf die Umwelt- und Gesundheitsrisiken des Fleischverzehrs. Das rückt Startups wie große Lebensmittelunternehmen wie Nestle SA und JBS SA ins Rampenlicht. Noch ist der Markt für künstliches Fleisch relativ klein. Wenn es Unternehmen wie Redefine Meat gelingt, mit seinen Produkten das gleiche sensorische Erlebnis zu bieten wie beim Verzehr von erstklassigem Rindfleisch, könnte sich das schnell ändern.

Bislang produziert Redefine Meat weniger als 10 Tonnen Kunstfleisch pro Monat. Die Kapazität soll im nächsten Jahr allerdings “drastisch” erhöht werden, wenn im Januar eine Fabrik in Amsterdam eröffnet, so Vorstandschef Eshchar Ben-Shitrit in einem Interview.

Das Unternehmen hat drei Vereinbarungen mit europäischen Lebensmittelhändlern unterzeichnet und will seine Produkte in den nächsten zwei Jahren in Tausenden von Restaurants anbieten, bevor sie schließlich auch in Geschäften landen sollen.

“Die Nachfrage ist ziemlich hoch”, sagte Ben-Shitrit. “Es ist hauptsächlich die begrenzte Produktionskapazität, die unseren Hochlauf bestimmt, nicht unsere Fähigkeit, zu verkaufen oder mit Restaurants zu interagieren.”

Redefine Meat vertreibt auch andere pflanzliche Produkte wie Würste und nachgemachtes Rinderhackfleisch.

Überschrift des Artikels im Original:European Restaurants Get a Taste of Startup’s Printed Faux Steak

Most Read from Bloomberg Businessweek

©2021 Bloomberg L.P.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.