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Statt Sainz: Ferrari testet Rookie

Wenn in der Formel 1 der Grand Prix der Niederlande am Freitag mit dem ersten Freien Training startet, wird Ferrari-Pilot Carlos Sainz nicht im Cockpit der Scuderia sitzen. Statt dem Spanier wird erstmals Rookiefahrer Robert Schwarzman das erste Freie Training bestreiten.

Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Regelung, welche die Rennställe dazu verpflichtet, zweimal in der Saison einen Nachwuchsfahrer im Freien Training einzusetzen.

Als Nachwuchsfahrer gilt man dann, wenn man zum Zeitpunkt des Freien Trainings nicht mehr als zwei Rennen bestritten hat, weswegen die Einsätze von Oscar Piastri, Logan Sargeant und Nyck de Vries beim Auftaktrennen in Bahrain auch wie ein Einsatz eines Nachwuchsfahrers galten.

„Carlos war mit der Idee einverstanden“

Aufgrund der Sprint-Wochenenden und Überschneidungen mit der Formel 2 gestaltet sich die Planung von Einsätzen für Nachwuchsfahrer jedoch schwierig, weswegen Schwarzmans Debüt bei Ferrari das erste eines Reserve- oder Nicht-Rennfahrers in diesem Jahr sein wird.

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Da der gebürtige Russe mit israelischer Lizenz aber nicht in der Formel 2 aktiv ist, kann er am Freitag statt Sainz fahren.

Wie Ferraris Teamchef Frédéric Vasseur bestätigte, wurde die Entscheidung nach einer Diskussion mit Sainz getroffen: „Es war die Entscheidung der Fahrer. Ich habe ihnen die Wahl gelassen, wo sie es machen wollen. Ich weiß, dass das keine einfache Situation ist. Aber Carlos war mit der Idee einverstanden.“

„Es ist nicht so einfach zu entscheiden, denn man kann es sicher nicht in Singapur, Japan oder Las Vegas machen“, erklärte er die Problematik bei der Planung. „Außerdem gibt es einige Sprintrennen in Austin und Katar, bei denen man es nicht machen kann.“

„Robert wird in Zandvoort im Auto von Carlos fahren und in einem anderen, wahrscheinlich in Abu Dhabi, im Auto von Charles“, teilte er außerdem mit, dass Sainz‘ Kollege Charles Leclerc das nächste Mal auf das erste Freie Training verzichten muss.