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Stasi-Zentrale: Kein Abriss mehr auf ehemaligem Stasi-Gelände

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Berlin. Zum Gelände der ehemaligen Stasizentrale in Lichtenberg liegt nun erstmals eine bauhistorische Studie vor, die in Kürze auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Was genau auf dem Gelände zwischen Frankfurter Allee und Ruschestraße passieren soll, steht über 30 Jahre nach der Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit immer noch nicht wirklich fest. Zu einem „Campus für Demokratie“ soll das Gelände werden, so wurde es schon 2013 beschlossen. Passiert ist seitdem wenig, viele Gebäude stehen leer. Lediglich das Haus 6 wurde Anfang des Jahres abgerissen, was bei den auf dem Gelände aktiven Initiativen für Empörung gesorgt hatte. Mithilfe der bauhistorischen Studie sollen Abrisse künftig vermieden werden, so nun ihre Hoffnung.

Die Autoren der Studie sind sich der schwierigen Ausgangslage auf dem Gelände bewusst. „Widersprüchlich wie der Ort ist die aktuelle Situation“, heißt es eingangs in der Studie, die der Berliner Morgenpost vorab vorliegt. „Ein lebendiger Gesundheitsstandort, aktive Informations-, Museums-, Archiv- und Forschungseinrichtungen, wahrnehmbarer Leerstand sowie irritierende Relikte eines einst vollständig von der umgebenden Stadt abgeschotteten Archipels.“

Gelände gleiche einer Bauausstellung der DDR-Architektur

Ziemlich klar wird empfohlen, in die Gebäudestruktur nur in Ausnahmefällen einzugreifen. Der Wert des Orts liege nicht im Gebäude an sich begründet, sondern im Gesamtgefüge, erklärt Eckhard Hasler, der die Studie zusammen mit Marie Josée S...

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