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Der Start von El Salvadors 1-Milliarde-Bitcoin-Anleihe könnte sich durch den Ukraine-Krieg verschieben

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El Salvadors Präsident Nayib Bukele
El Salvadors Präsident Nayib Bukele

El Salvador ist das erste Land der Welt, das den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat. Im November kündigte der zentralamerikanische Staat seine Pläne für eine Bitcoin-Anleihe im Wert von über einer Milliarde US-Dollar an. Ursprünglich sollte die Krypto-Anleihe bereits in diesem Monat an den Start gehen. Doch der Ukraine-Krieg macht nun den Bitcoin-Plänen womöglich einen Strich durch die Rechnung. Der Finanzminister des Landes sagte, es gebe jetzt ein „Zeitproblem“, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters".

"Wir glauben, dass zwischen dem 15. und 20. März der richtige Zeitpunkt ist, wir haben die Werkzeuge fast fertig", sagte El Salvadors Finanzminister Alejandro Zelaya einem lokalen Fernsehsender am Freitag. Doch es gibt noch ein weiteres Problem: "Ich habe den Krieg in der Ukraine nicht erwartet", erklärt Zelaya. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben die EU, USA und weitere Staaten mit harten Sanktionen reagiert.

El Salvador war das erste Land der Welt, das die Kryptowährung als gesetzliches Zahlungsmittel einführte. Im November 2021 kündigte der Präsident Nayib Bukele eine staatliche Bitcoin-Anleihe in Höhe von einer Milliarde US-Dollar an. Bis Ende Februar hatte El Salvador demnach mündliche Zusagen von über 500 Millionen US-Dollar für seine Anleihe erhalten und bereits Pläne besprochen, in Zukunft weitere Milliarden in Bitcoin-gestützte Finanzierungen auszugeben.

Dieser Artikel wurde von Klemens Handke aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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