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Stars wettern wegen FIFA-Werten

SPORT1
·Lesedauer: 1 Min.

Wenn EA Sports die Ratings für das neue FIFA-Spiel bekannt gibt, sind anschließende Diskussionen vorprogrammiert.

Kein Wunder also, dass es auch heiß her geht, nachdem der Spielehersteller am Donnerstag die Werte für FIFA 21 veröffentlichte.

Kaum ein Profi zeigte sich allerdings zufrieden.

Gnabrys Pace-Wert verwundert - Lukaku wütet

Aymeric Laporte von Manchester City beschwerte sich über seine Schnelligkeit, die mit 63 seiner Meinung nach klar zu schlecht bewertet wurde. So hat beispielsweise Juves Giorgio Chiellini (66) einen besseren Wert.

Es geht aber noch langsamer, wie die FIFA-Versionen von Gerard Piqué (57) und Mats Hummels (58) zeigen.

Auch Romelu Lukaku war wegen seiner fehlenden Schnelligkeit erbost. "81 bei Speed – haben die mein zweites Tor gegen Shaktar Donezk gesehen? Was zur Hölle ist falsch bei denen?", fragte er sich bei Instagram.

Bei Twitter erklärte der belgische Stürmer, dessen Gesamtrating trotz einer starken Saison von 86 auf 85 gesunken ist: "Seien wir ehrlich: FIFA provoziert nur mit den Ratings, sodass wir Spieler anfangen, uns über das Spiel zu beschweren und für sie mehr Werbung machen." Er mache "bei diesem Scheiß nicht mehr mit".

Bei Bayern war die Verwunderung wegen des Pace-Wertes von Serge Gnabry (82) nicht nur bei Joshua Zirkzee groß, auch der ebenfalls flinke Jadon Sancho vom BVB hat nur 82.

Fans: EA Sports "rappelvoll"

Die Fußball-Fans auf Twitter reagierten ebenso. "Jetzt wird's kriminell", war zu lesen, EA Sports sei "rappelvoll". Schneller als Gnabry und Sancho sind im Spiel beispielsweise Kai Havertz und Ciro Immobile.

Trent Alexander-Arnold wiederum freute sich über sein Gesamtrating von 87, wunderte sich allerdings über seinen Schusswert von 66.

"Vielleicht haben sie diese Zahl genommen, weil das meine Trikotnummer ist. Ich habe schließlich vier Tore geschossen", meinte der Liverpool-Verteidiger.