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Starlink: Satelliten-Internet von SpaceX kann ab sofort bestellt werden

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 3 Min.

SpaceX will mit dem Projekt Starlink die ganze Welt mit schnellem Internet versorgen. Ab sofort können Interessenten für den Dienst registrieren.

On May 30, 2020, the SpaceX Falcon 9 Crew Dragon capsule lifts off from Kennedy Space Center, Fla. On Saturday, June 13, 2020, SpaceX launched yet another batch of Starlink satellites, continuing the companys mission to build a constellation of satellites that can deliver high-speed internet to the entire planet. (Joe Burbank/Orlando Sentinel/Tribune News Service via Getty Images)
Eine Falcon-9-Rekete von SpaceX startet in den Weltraum. (Bild: Joe Burbank/Orlando Sentinel/Tribune News Service via Getty Images)

Starlink ist da. Das Satelliten-Internet des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX befindet sich seit geraumer Zeit in der Beta-Phase. Nun können Interessenten den Dienst vorbestellen. Zu den Haken des Angebots gehört auch der beachtliche Preis.

Eine weitere Hürde: Starlink ist derzeit noch pro "Abdeckungsbereich" nur für eine begrenzte Nutzerzahl zugänglich, wie es auf der Webseite zum Dienst heißt. Bearbeitet würden die Bestellungen nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip. Wer also zuerst kommt, der malt zuerst.

Happige Preise

Auch bietet Starlink seinen Dienst noch nicht überall auf der Welt an. Wann die Versorgung in ihrer Region beginnt, teilt SpaceX den Interessenten jeweils nach der Registrierung mit. Kontakt mit dem Nutzer nimmt der Anbieter auch auf, bevor er die für den Internetempfang notwendige Ausrüstung verschickt.

Die Kosten für das Satelliten-Internet muss man sich leisten können. Schon für die Bestellung verlangt SpaceX eine Anzahlung von 99 US-Dollar, umgerechnet rund 82 Euro. Diese wird später mit den 499 US-Dollar (413 Euro) für die Empfangshardware, also für Satellitenschüssel und Co., verrechnet. Der Internetzugang kostet monatlich 99 Dollar/82 Euro.

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Wie sich der Preis mit dem weiteren Ausbau des Projekts entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Laut SpaceX-Chef Elon Musk sollen die Kosten "in allen Ländern" gleich hoch sein. Unterschiede würde es nur bei Versandgebühren und Steuern geben, wie er am Dienstag auf dem sozialen Netzwerk Twitter mitteilte.

Mit Starlink will SpaceX in Zukunft überall auf der Welt, auch in den ländlichen Gebieten, schnelles Internet anbieten. Das für das Vorhaben grundlegende Satellitennetzwerk baut der Konzern immer weiter aus. Aktuell befinden sich knapp 1.000 Satelliten im Orbit. Die Flotte will der Konzern auf rund 42.000 Objekte erhöhen, für 12.000 hat er von der US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) bereits Genehmigungen erhalten.

Planet earth in outer space with network connection and sunlight.  (City Lights 2012 - Flat map - https://images.nasa.gov/details-GSFC_20171208_Archive_e001589 - Softwar:3dsMax, Adobe After Effects, and Photoshop)
Mit Starlink will SpaceX die ganze Welt mit schnellem Internet versorgen. (Bild: Getty Images)

Ehrgeizige Ziele

Mit der Verdichtung des Netzwerks will SpaceX die Qualität des Satelliten-Internets "dramatisch verbessern", wie es weiter auf der Starlink-Seite heißt. Während der Beta-Phase könnten Nutzer mit Übertragungsraten zwischen 50 Mbit/s und 150 MBit/s rechnen. Die Latenzzeit, also die Dauer einer Datenübertragung von einem Punkt zum nächsten, würde "in den nächsten Monaten in den meisten Regionen" bis zu 40 ms erreichen.

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In den USA befindet sich Starlink seit Oktober 2020 im Betatest. Laut SpaceX verwenden bereits mehr als 10.000 Nutzer den Dienst. Der reguläre Betrieb soll bis Ende dieses Jahres starten.

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