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Starke Aktie: Microsoft nach Quartalszahlen

Caio Reimertshofer, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Microsoft Aktie
Microsoft Aktie

In einem Jahr, wo die Kursentwicklungen von Aktien aus dem Technologiesektor im Mittelpunkt stehen, warten Anleger gespannt auf neue Quartalszahlen wie von Microsoft (WKN: 870747). Nun hat der Software-Gigant ebenjene veröffentlicht. Die präsentierten Zahlen fallen positiv aus, die Profitabilität wächst. Angesichts der hohen Marktkapitalisierung der Microsoft-Aktie handelt es sich um ein beeindruckendes Wachstum. Das zeigt, dass auch große Unternehmen noch weiterwachsen können, vor allem wenn sie digital unterwegs sind.

Dass man als digital ausgelegtes Unternehmen heutzutage gute Karten hat, hat die Coronakrise bisher eindrucksvoll bewiesen. Immerhin haben sehr viele Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle vorweisen, in den letzten Monaten eine katalysierende Wirkung verspürt. Dazu gehört auch Microsoft, auf dessen Quartalszahlen wir nun etwas genauer eingehen möchten.

Microsoft-Aktie: Quartalszahlen im Überblick

Microsoft berichtet in seinen jüngst veröffentlichten Quartalszahlen über das erste Quartal 2021. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat das Softwareunternehmen sehr erfreuliche Zahlen vorlegen können. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2021 auf etwas mehr als 37 Mrd. US-Dollar, was einer Steigerung um 12 % gleichkommt.

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 25 % auf etwa 16 Mrd. US-Dollar gesteigert werden. Am beeindruckendsten ist allerdings das Nettoergebnis, das auf knapp 14 Mrd. US-Dollar angehoben werden konnte – das entspricht satten 30 % plus. Da die Steigerung des Nettoergebnisses höher ausgefallen ist als die der Umsätze, muss man auf eine gesteigerte Profitabilität schließen.

Erreicht hat das Microsoft wohl durch den Anstieg von Umsätzen bei Produkten mit höheren Margen. Hierzu zählen beispielsweise die Abonnenten von Microsoft 365-Dienstleistungen und Kunden im Cloud-Geschäft. Microsoft Azure hat zu den Server- und Cloud-Dienstleistungen mit einem Wachstum von 48 % maßgeblich dazu beigetragen. Man sieht demnach, dass das Cloud-Geschäft immer wichtiger wird und Teil der kommenden digitalen Zukunft sein wird. Inhaber der Microsoft-Aktie können sich mit diesen Kennzahlen durchaus zufriedengeben.

Ein starkes Unternehmen

Generell muss man sagen, dass Microsoft hervorragend aufgestellt ist. Das Unternehmen hat hohe Cashreserven und eine sehr solide Bilanz. Die Cashflows sind sehr gut und es sieht momentan danach aus, als ob diese noch besser werden würden. Mit den Office-Produkten ist man im Prinzip nicht mehr wegzudenken.

Darüber hinaus ist man mit dem Start von Microsoft Teams nun in den Bereich von Zoom oder Slack vorgestoßen. Hier wird sich zwar meiner Meinung nach noch herausstellen, ob Microsoft sich mit der eigenen Lösung durchsetzen kann. Man darf aber zuversichtlich sein, immerhin ist der Software-Gigant ein waschechter Profi im Bereich Computersoftware.

Zu guter Letzt darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Gamingsparte durch Corona ebenfalls profitiert. Die Xbox-Umsätze sind um 30 % gestiegen. Dieses Wachstum wird vermutlich nicht auf Dauer so stark bleiben, aber ich denke, dass Microsoft auch hier sehr gut aufgestellt ist. Sollte man nach diesen erfreulichen Quartalszahlen erwägen, bei der Microsoft-Aktie zuzuschlagen?

Die Microsoft-Aktie bleibt kaufenswert

Meiner Meinung nach bleibt die Microsoft-Aktie immer einen Kauf wert. Das Unternehmen ist finanziell hervorragend aufgestellt und von den Produkten her gut diversifiziert. Außerdem profitiert Microsoft – wie man sieht – in großen Zügen von der fortschreitenden Digitalisierung. Daran wird sich auch mittel- und langfristig wohl kaum etwas ändern.

Aufgrund der gerade entstehenden Turbulenzen am Aktienmarkt könnte man durchaus dazu geneigt zu sein, einen Dip abzuwarten. Ich für meinen Teil habe die Microsoft-Aktie auf jeden Fall oben auf meiner Watchlist und werde zudem ab November monatlich mittels Sparplan in das Unternehmen investieren.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft, Slack und Zoom Video Communications und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

Motley Fool Deutschland 2020