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Starbucks kämpft mit schlechten Zahlen – auch weil zu viele Kunden Bestellungen wegen langer Wartezeiten abbrechen

 - Copyright: Zhang Peng/Getty Images
- Copyright: Zhang Peng/Getty Images

Starbucks hat bisher ein schwieriges Jahr hinter sich.

Der in Seattle ansässige Kaffeeriese verzeichnete in seinem zweiten Geschäftsquartal schlechtere Umsatzzahlen als erwartet. Ein Grund: die Besuche von "Gelegenheitskunden" gehen zurück, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Während die Besuche treuer Kunden weiterhin stark sind, wies CEO Laxman Narasimhan auf ein merkwürdiges Starbucks-Problem hin — das wohl jeder gelegentliche oder treue Kunde kennt. Die Nachfrage ist während der morgendlichen Stoßzeiten zu hoch.

Starbucks hat Probleme mit zu viel Kunden in der Rushhour

Narasimhan sagte auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens, dass fast zwei Drittel des morgendlichen Geschäfts von Starbucks in den USA von Rewards-Mitgliedern stammen, die die App nutzen. Das habe zu einer bemerkenswerten Erkenntnis geführt.

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"Im vergangenen Quartal lag die Rate der nicht abgeschlossenen Bestellungen im Bestellkanal im mittleren Zehnerbereich", sagte er. Mit anderen Worten: Kunden, die Mobile Order-Pay nutzen, legten Artikel in ihren Einkaufswagen. Manchmal entschieden sich aber, die Bestellung nicht abzuschließen, weil sie lange Wartezeiten oder die Nichtverfügbarkeit von Produkten angaben.

Das bedeutet, dass sich mehr als jeder achte Kunde, der eine mobile Bestellung aufgibt, dafür entscheidet, einen Menüpunkt nicht zu kaufen, an dem er eigentlich interessiert wäre. Das bedeutet ein beträchtlicher Batzen Geld, der für Starbucks auf dem Tisch liegt.

Narasimhan hat den Anlegern versicherte, dass sein Team fleißig daran arbeitet, die Leistung in der morgendlichen Rushhour zu verbessern. Trotzdem sagte er auch, dass das Unternehmen die ungenutzte Nachfrage zu jeder Tageszeit aufspürt.

"Im letzten Quartal haben wir erwähnt, dass wir ein Pilotprogramm durchführen, um Kunden über Nacht zwischen 17 Uhr und fünf Uhr morgens zu bedienen, wenn unsere Läden traditionell geschlossen sind", sagte er. "Während dieses Pilotversuchs haben wir unser Geschäft verdoppelt. Aufbauend auf diesem Erfolg verfolgen wir aggressiv Optionen, um in den nächsten fünf Jahren ein 2-Milliarden-US-Dollar-Geschäft aufzubauen." (Das sind etwa 1,86 Milliarden Euro.)

Die Auswirkungen dieser Strategieänderungen auf das Endergebnis werden sich jedoch erst nach einiger Zeit zeigen und das Unternehmen hat seine Umsatzprognosen um die Hälfte reduziert.

Lest den Originalartikel auf Business Insider