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Star-Trio lässt die Eintracht zappeln

Star-Trio lässt die Eintracht zappeln
Star-Trio lässt die Eintracht zappeln

Es ist eine verzwickte Situation für Eintracht Frankfurt.

Einerseits hat Sportvorstand Markus Krösche das Ziel ausgegeben, mit keinem Profi ins letzte Vertragsjahr gehen zu wollen. Verlängern oder verkaufen - so lautet das Motto. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Andererseits waren Daichi Kamada, Filip Kostic und Evan N‘Dicka in den vergangenen Jahren unumstrittene Leistungsträger und Schlüsselfiguren auf dem Weg zum Europa-League-Sieg. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Was passiert mit dem Star-Trio der Frankfurter?

Die Frankfurter wollen auch in der kommenden Saison wieder mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start gehen. Über allem steht das Erreichen der sportlichen Ziele. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Für den Tanz auf drei Hochzeiten benötigen die Hessen viel Qualität, vor allem die Champions League will die Eintracht zufriedenstellend mit dem Überstehen der Gruppenphase meistern. Sollten Kamada, Kostic und N‘Dicka gehen, wird die Eintracht wieder aktiv auf dem Transfermarkt.

Noch lässt das Trio den Klub aber zappeln. Kostic wird zwar etwas intensiver mit Juventus Turin in Verbindung gebracht, ein Angebot gibt es bislang allerdings weder für ihn noch für Kamada oder N‘Dicka.

Andererseits gab es keinen Durchbruch in den Vertragsgesprächen über eine mögliche Verlängerung. Die Eintracht befindet sich SPORT1-Informationen zufolge zwar im Austausch mit den Stars, Bewegung gibt es aktuell jedoch keine.

Diese Fragen muss Eintracht-Macher Krösche beantworten

Krösche hat somit schwierige Fragen zu beantworten: Müssen Top-Spieler etwas unter Wert verkauft werden? Findet die Eintracht zeitnah passenden Ersatz? Oder riskiert der Klub einen ablösefreien Verlust 2023 und erhöht dadurch die Chancen auf einen längeren Verbleib in der Königsklasse und eine erfolgreiche Bundesliga-Saison?

Möglicherweise nimmt Krösche eine Neubewertung vor und passt das anfangs gesteckte Ziel, mit keinem Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen zu wollen, doch noch an. Denn: Die Chance auf Zusatzeinnahmen auf sportlichem Weg ist groß.

Zur Erinnerung: Neben einer Antrittsprämie von rund 15 Millionen Euro warten alleine in der Gruppenphase der Champions League Punktprämien in Höhe von 900.000 Euro. Sollten die Hessen ihr Ziel erreichen und ins Achtelfinale einziehen, fließen weitere 9,5 Millionen auf das Konto. Es geht um Summen, die mit den Verkäufen einzelner Spieler so möglicherweise nicht erzielt werden können.

Viele Stars wechseln ablösefrei

Die Eintracht hört zwar genau hin, wenn eine passende Offerte auf dem Tisch liegt. Trotz Europapokalsieges beträgt der Verlust im aktuellen Geschäftsjahr nämlich 23 Millionen Euro.

Die Corona-Pandemie hat finanziell wehgetan und Löcher gerissen. Und weil das fast alle Mannschaften betrifft, hat sich die generelle Lage auf dem Transfermarkt geändert. Es gibt immer häufiger prominente ablösefreie Abgänge.

Ob Matthias Ginter, Corentin Tolisso, David Alaba, Niklas Süle, Grischa Prömel, Janik Haberer oder Milos Pantovic: Sie alle verließen ihre Klubs zum Nulltarif. Die Vereine lauern auf diese Möglichkeiten und bleiben in Ablöseverhandlungen daher zurückhaltend. Notfalls werden bei Gehalt und Handgeld noch einige Millionen draufgepackt.

Eintracht-Trainer Glasner will frühzeitig Klarheit haben

Der Transfermarkt ist zwar noch zwei Monate geöffnet. An Deals der Größenordnung Kamada, Kostic oder N‘Dicka wird oftmals aber etwas länger gestrickt.

Zudem will Trainer Oliver Glasner frühestmöglich Klarheit haben, mit welchen Spielern er in die neue Saison geht. Krösche wird also noch etwas basteln müssen, bevor der Eintracht-Kader für die Mission Champions League vollumfänglich steht.

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