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"Stand acht Stunden täglich am Band": Deutsche Bank-Chef Sewing über seine ersten Jobs und seinen ersten Fehlkauf

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. - Copyright: picture alliance/dpa | Arne Dedert
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. - Copyright: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Was war eigentlich der erste Job, des heutigen CEO der Deutschen Bank? In einem Interview mit dem Medienbranchendienst "turi2" antwortet Christian Sewing, dass er bereits mit 15 Jahren Geld als Tennislehrer verdient.

Später habe Sewing sich zusammen mit der Schwester in der Druckerei-Firma seines Vaters gearbeitet. "Für drei Wochen stand ich acht Stunden täglich am Band und musste Schachteln falten – und anschließend noch die Lagerhalle fegen", sagt Sewing.

"Eine gute Erfahrung, sehr lehrreich."

Erst wenn sein Vater ihn abends abgeholt hat, sei der Arbeitstag vorbei gewesen. Sewing ist klar, er hätte damals woanders mehr verdienen können – doch es "war eine gute Erfahrung, sehr lehrreich." Doch nicht nur in der Fabrik habe Sewing fürs Leben gelernt. Auch den simplen Rat "E größer A. Einnahmen größer Ausgaben", gaben ihm seine Eltern mit.

Damals sei Sewings erste große Investition ein Golf Cabrio gewesen. Allerdings in der untypischen Farbe dunkelbraun, weswegen er das Auto nicht nur als seine erste größere Anschaffung bezeichnet, sondern zugleich als seine schlechteste. Der Wiederverkauf sei durch die Farbe schwerer gewesen, als vorher angenommen.

Haus in den Bergen war die beste Investition

Was Sewing danach gemacht hat, ist bekannt: Ausbildung bei der Deutschen Bank, Wechsel zur Immobilienbank der Volksbanken Raiffeisenbanken (DZ Hyp) und dann die Rückkehr zur Deutschen Bank, wo er die Karriereleiter weiter nach oben kletterte, bis er 2018 Vorstandsvorsitzender wurde.

Hätte Sewing nicht den Weg des Bankers eingeschlagen, wäre er sehr gerne Sportjournalist geworden, erzählt er. Unklar ist, ob er sich mit diesem Job das Haus in den Bergen hätte leisten können, das er im Interview als seine beste Investition bezeichnet.

Gerne gebe er sein Gehalt für den Familienurlaub aus, sagt Sewing. Ist das nicht möglich, genieße er es, aber auch "freitags nach einer stressigen Woche schön Essen zu gehen." Doch eins sei für Sewing wichtiger als Geld, erwähnt er, und das sei Vertrauen.

tlf

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