Werbung
Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 27 Minuten
  • DAX

    18.186,67
    +49,02 (+0,27%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.024,72
    +16,55 (+0,33%)
     
  • Dow Jones 30

    38.503,69
    +263,71 (+0,69%)
     
  • Gold

    2.328,70
    -13,40 (-0,57%)
     
  • EUR/USD

    1,0688
    -0,0016 (-0,15%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.085,33
    +156,83 (+0,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.431,62
    +7,52 (+0,53%)
     
  • Öl (Brent)

    82,97
    -0,39 (-0,47%)
     
  • MDAX

    26.504,08
    -120,94 (-0,45%)
     
  • TecDAX

    3.308,75
    +21,84 (+0,66%)
     
  • SDAX

    14.256,84
    -2,87 (-0,02%)
     
  • Nikkei 225

    38.460,08
    +907,92 (+2,42%)
     
  • FTSE 100

    8.084,12
    +39,31 (+0,49%)
     
  • CAC 40

    8.124,75
    +18,97 (+0,23%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.696,64
    +245,33 (+1,59%)
     

Stahlpreise 2015 in der Schwebe

Europas Stahlkocher kämpfen mit Problemen, viele Firmen schreiben rote Zahlen. Foto: Rolf Vennenbernd

Gesunkene Preise für Eisenerz und Kokskohle machen die Produktion von Stahl-Baustoffen, Autoblechen oder Maschinenteilen im neuen Jahr möglicherweise noch nicht auf breiter Front billiger.

«Die Preise der wichtigen Stahlrohstoffe Eisenerz und Kohle zeigten in den vergangenen Wochen global einen fallenden Trend», sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, der Deutschen Presse-Agentur. Ob dies von Dauer sei und zur Weitergabe geringerer Einkaufskosten an Wirtschaft und Verbraucher führe, sei aber unklar.

«Die Situation auf den Rohstoffmärkten kann sich schnell wieder umkehren», betonte Kerkhoff. Dies liege auch daran, dass es hier vergleichsweise wenige, aber mächtige Anbieter gebe: «Protektionismus sowie unfaires Marktverhalten nehmen bedrohlich zu.»

Europas Stahlkocher kämpfen mit Problemen, Sparbemühungen zum Trotz schreiben viele Firmen rote Zahlen. Im internationalen Wettbewerb sehen sie sich wegen hoher Energiepreise und Umweltauflagen im Nachteil. Dem Salzgitter-Konzern und seiner Röhren-Beteiligung Europipe machen zudem die Folgen der Ukraine-Krise zu schaffen.

Außerdem bleibt ungewiss, wie sich die Preise anderer Stahlrohstoffe weiterentwickeln. «Wir sehen hohe Schwankungen bei Stahlveredlern wie Kobalt, Molybdän, Nickel und Tantal, zuletzt zwischen 16 und 36 Prozent», sagte Peter Buchholz von der Deutschen Rohstoffagentur über die Legierungsmetalle. «Es könnte kleinere Preispeaks geben, etwa bei Vorprodukten oder Komponenten für die Bau- und Autoindustrie.»