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Stadtentwicklung: Edel-Plattenbauten an der Wilhelmstraße endgültig gerettet

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Berlin. Die Edel-Plattenbauten aus der Endphase der DDR an der Wilhelmstraße in Mitte dürfen nicht abgerissen werden. Das habe das Bundesverwaltungsgericht entschieden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am Dienstag mit. Bereits Ende Oktober habe der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts die Rechtswirksamkeit der Erhaltungsverordnung „Wilhelmstraße“ bestätigt. „Damit ist und bleibt die Verordnung zum Schutz der städtebaulichen Gestalt der Wohnungsbauserie 70 in der Wilhelmstraße gültig“, so die Verwaltung.

Abriss, Neubau oder Umnutzungen bleiben verboten

Der Bezirksstadtrat von Mitte, Ephraim Gothe (SPD) reagierte erleichtert: „Der Bezirk Mitte von Berlin begrüßt die Entscheidung außerordentlich! Sie bedeutet den Erhalt strukturell preiswerten Wohnraums und mehr Sicherheit für Mieterinnen und Mieter“, teilte er am Dienstag mit. Abriss, Neubau oder Umnutzungen sind in dem Gebiet, in dem sich eine Anwohnerinitiative jahrelang gegen den Abriss von Gebäuden und die Nutzung ganzer Hausaufgänge als Ferienwohnungen stark machte, damit auch weiterhin nicht erlaubt.

Auch die Kanzlerin zählte zu den prominenten Mietern

Das Baugebiet „Wilhelmstraße“ war kurz vor der Wiedervereinigung ab dem Jahr 1987 begonnen worden, letzte Häuser wurden erst 1992 fertiggestellt. Das Baugebiet mit den sieben- bis achtgeschossigen Gebäuden umfasste mehr als 1000 Wohnungen für rund 3200 Menschen. Zu den prominenten Bewohnern zählten unter anderem Angela Merkel, Kati Witt, Gregor Gysi, Franz ...

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