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Städtetagspräsident Kurz: Ohne Trendwende harter Lockdown nötig

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MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Präsident des Städtetages Baden-Württemberg, Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), hält einen harten Lockdown für nötig, wenn sich die Corona-Lage in den kommenden Tagen weiter verschärft. "Wir sind an einem Punkt, an dem weitere kleine Schritte keinen Sinn mehr machen", sagte Kurz dem "Mannheimer Morgen" (Mittwochausgabe). "Entweder wir sehen jetzt eine Trendwende, oder es bleibt keine andere Wahl mehr, als das öffentliche Leben wieder weitgehend herunterzufahren." Bis auf Schulen und Kitas müsse man "alle Bereiche massiv herunterfahren".

Der Lockdown müsse aber "verbunden werden mit der Perspektive, dass es so etwas nie wieder geben wird", sagte Kurz. "Und das bedeutet: allgemeine Impfpflicht. Anders könnte man es der geimpften Mehrheit nicht mehr erklären."

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte am Dienstag Verschärfungen der Corona-Regeln in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt. Man werde "ziemlich sicher" regeln, dass Fußballspiele und Sportgroßveranstaltungen nur ohne Publikum stattfinden können. Diskotheken und Clubs sollen schließen. Die Abgabe von Alkohol im öffentlichen Raum soll verboten werden, sofern sich die Lage auf den Intensivstationen nicht bessert.

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