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SSAB erwägt Deal mit Tata Steel als Thyssenkrupp-Backup: Kreise

Aaron Kirchfeld, Eyk Henning, Ruth David und Dinesh Nair
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Der schwedische Stahlhersteller SSAB AB erwägt unterrichteten Kreisen zufolge einen Zusammenschluss mit dem Europageschäft von Tata Steel Ltd. für den Fall, dass inmitten der Branchenkonsolidierung ein Erwerb der Stahlanlagen von Thyssenkrupp AG scheitern sollte.

Thyssenkrupp sei aufgrund der strategischen Passform der bevorzugte Partner für SSAB, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Allerdings gab bereits Liberty Steel von Sanjeev Gupta letzte Woche ein unverbindliches indikatives Angebot für die Stahlsparte des deutschen Unternehmens ab.

Wie zu hören ist, führt SSAB nun vorläufige Gespräche mit Tata Steel aus Indien, um neue Fusionsoptionen zu eröffnen. Sollte ein Geschäft zustande kommen, würden die Schweden die Kontrolle über das Europageschäft von Tata Steel erlangen, hieß es weiter.

Sprecher von SSAB, Tata Steel, Liberty Steel und Thyssenkrupp lehnten eine Stellungnahme ab, als sie am Donnerstag kontaktiert wurden.

Die Stahlproduzenten in Europa leiden unter einer schwächeren Nachfrage und globaler Überkapazitäten, während die Eisenerzpreise steigen und das Angebot an kostengünstigem importiertem Stahl hoch ist. Infolgedessen sprechen mehrere große Hersteller untereinander über mögliche Fusionen.

Überschrift des Artikels im Original:SSAB Said to Eye Tata Steel Europe Deal as Thyssenkrupp Backup

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