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Sprungwunder Harrison bucht zweites Finale - Heinle dabei

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Sprungwunder Harrison bucht zweites Finale - Heinle dabei
Sprungwunder Harrison bucht zweites Finale - Heinle dabei

Das amerikanische Sprungwunder JuVaughn Harrison hat Teil zwei seiner Olympia-Mission in Tokio erfüllt. Einen Tag nach seiner erfolgreichen Qualifikation für das Hochsprung-Finale zog der 22-Jährige auch im Weitsprung in die Medaillenentscheidung ein. Mit 8,13 m landete Harrison auf Platz fünf und verpasste die zum direkten Finaleinzug geforderten 8,15 m zwar knapp, diese Marke übertrafen allerdings nur drei Springer.

Am Sonntag (12.10 Uhr MESZ) tritt Harrison nun im Finale der Hochspringer an, schon am Montagmorgen (3.20 Uhr MESZ) geht es um die Weitsprung-Medaillen.

Harrison ist der erste Amerikaner seit dem legendären Jim Thorpe 1912 in Stockholm, der den Doppelstart in den beiden klassischen Sprungdisziplinen wagt. Gold im Hoch- und Weitsprung - das gelang in der Geschichte bisher nur einem Athleten: Ellery Clark, ebenfalls aus den USA, vor 125 Jahren bei der ersten Ausgabe in Athen.

Klare Kante von Juan Miguel Echevarria

Mit deutlichem Abstand der Beste in der Qualifikation war der kubanische WM-Dritte Juan Miguel Echevarria mit 8,50 m. Der deutsche Meister Fabian Heinle (Stuttgart) zog mit 7,96 m als Zehnter ebenfalls ins Finale der besten zwölf ein, 2016 in Rio war er noch in der Qualifikation gescheitert.

Weltmeister Tajay Gayle verletzte sich bei seinem ersten Sprung am Knie, kam im dritten Durchgang unter großen Schmerzen noch auf 8,14 m und damit ins Finale. Ob er dort allerdings antreten kann, erscheint fraglich. Rio-Olympiasieger Jeff Henderson war bei den US-Ausscheidungen gescheitert.

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