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Sportwagen-Startup Rimac sammelt halbe Milliarde für E-Bugattis

(Bloomberg) -- Die kroatische Supersportwagenfirma Rimac Group hat weitere 500 Millionen Euro unter anderem von Porsche eingesammelt. Das soll den zukünftigen Bau von Fahrzeugen für Porsche, Bugatti und Koenigsegg unterstützen.

Der SoftBank Vision Fund 2 und Goldman Sachs Asset Management führten die jüngste Finanzierungsrunde an, an der auch die Rimac-Aktionäre Investindustrial und die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG beteiligt waren. Größter Aktionär bleibt Mate Rimac, der die Firma 2009 in einer Garage gründete.

“Es ist großartig, Porsche an Bord zu haben, aber wir wollen auch nicht vollständig von ihnen abhängig sein”, sagte Rimac während eines Telefonats mit Reportern am 31. Mai. Porsche hält 45% an Bugatti Rimac, der im Jahr 2021 von Bugatti, Porsche und Rimac gegründeten Gesellschaft.

Die Rimac Group wurde im Januar gegründet als Dachgesellschaft und hält 55% an Bugatti Rimac und 100% an Rimac Technology, einer im Januar gegründeten Tochtergesellschaft. (Bugatti Rimac besitzt 100% der Rimac Automobili, welche die Supersportwagen baut.)

Die in Kroatien ansässige Gruppe hilft beim Bau von Supersportwagen wie dem Bugatti Chiron und dem Bugatti Bolide und plant den elektrischen Rimac Nevera, der 2,4 Millionen Dollar kosten soll. Die ersten Nevera werden “in den nächsten Wochen” an Kunden ausgeliefert, so Mate Rimac.

Die Gruppe arbeitet auch an nicht näher spezifizierten Projekten für Aston Martin, Koenigsegg und Porsche.

Mate Rimac sagte, er plane, die zusätzlichen Mittel zu verwenden, um 700 weitere Arbeiter einzustellen und bis zum nächsten Jahr den Bau eines Campus und einer Fabrik für 2.500 Mitarbeiter abzuschließen - laut Rimac das größte Werk seiner Art in Kroatien. Dort sollen Supersportwagen der Marken Rimac und Bugatti sowie andere High-End-Fahrzeuge gebaut werden, die das Unternehmen nicht nennen wollte.

“Der größte Teil des Kapitals wird für die Skalierung verwendet, um die Nachfrage nach Batterien und Antriebssträngen und den anderen Systemen zu decken, die der Autoindustrie helfen, elektrisch zu werden”, sagte Mate Rimac. Rimac Technology werde jährlich Zehntausende von Komponenten produzieren, von Batteriesystemen bis hin zu Chassis. Womöglich findet sich einiges davon bald in Fahrzeugen wie dem Koenigsegg Gemera, der Aston Martin Valkyrie, oder einem Porsche 718 .

Überschrift des Artikels im Original:

Rimac Group Raises $537 Million to Build EVs, Porsches, Bugattis

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©2022 Bloomberg L.P.

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