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Spekulationen lassen Russell kalt: Dank "großartigem Talent" auf P14

Maria Reyer
·Lesedauer: 2 Min.

Die Zukunft von George Russell in der Formel 1 ist zunehmend ungewiss. Die Spekulationen haben allerdings keine Auswirkung auf die sportliche Herangehensweise des Briten am Portugal-Rennwochenende. Das beweist der Mercedes-Hoffnungsträger mit Platz 14 und dem erneuten Einzug ins Q2.

Russell steht seit wenigen Tagen im Mittelpunkt der neuesten Gerüchte im Fahrerpoker der Formel 1. Spekulationen machten in Portimao die Runde, dass Sergio Perez sein Cockpit 2021 übernehmen könnte. Williams-Teamchef Simon Roberts wollte diese Gerüchte jedenfalls am Freitag nicht dementieren.

Nichts habe sich seit der Bekanntgabe im Juli, dass Russell bleiben wird, geändert. Währenddessen bestätigte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, dass er Gespräche über die Zukunft des Briten mit Williams geführt habe. Allerdings liege es nicht in seiner Macht, darüber zu entscheiden.

Wie geht der 22-Jährige mit der angespannten Situation um? "Nichts hat sich an seiner Herangehensweise geändert", betont Roberts nach dem Qualifying. "Er hat einen guten, wenn nicht sogar besseren Job gemacht als in den vergangenen Qualifyings."

Russell lässt sich die Ungewissheit nicht anmerken. Er konnte sich im Zeittraining erneut durchsetzen - bereits zum 33 Mal in einem Qualifying war er schneller als sein Teamkollege. Sein Einsatz wurde mit dem Einzug in das Q2 und am Ende Platz 14 belohnt - damit landete er noch vor Sebastian Vettel.

Der Formel-2-Meister des Jahres 2018 konnte einmal mehr die Gelegenheit nutzen, sein wahres Talent zu zeigen. "Das machen wirklich gute Fahrer, wenn sie sich in einer solchen Position befinden. Er hat einfach dieses großartige Talent, am Samstagabend eine Runde hinzuzaubern."

Während Teamkollege Nicholas Latifi am Freitag einen neuen Unterboden und Bargeboards testete - sein Chassis wurde in der Nacht auf Samstag getauscht - konnte sich Russell auf sein Programm konzentrieren. "Er hat diese Fähigkeit, ein Momentum über das gesamte Wochenende aufzubauen."

In den Rennen konnte das Williams-Team bislang weniger stark aufzeigen als in den Zeittrainings. Das Team hat versucht herauszufinden, woran das liegt. Allerdings war die Analyse "nicht von sehr viel Erfolg" gekrönt, gibt Roberts zu.

"Wir haben recht viel probiert. Mal sehen, wie es werden wird, weil wir recht viele Kompromisse eingegangen sind - was uns in den Rennen helfen sollte." Roberts beschleicht der Verdacht, dass Russell die Quali-Pace des Williams durch sein Talent ein wenig verhüllt.

"Es kann gut sein, dass George die Pace des Autos auf einer Runde übertrifft, und im Longrun noch lernen muss und Erfahrung sammeln muss, wie er die Reifen richtig ausquetscht. Die Wahrheit ist, wir wissen es nicht. Aber wir werden es weiterhin untersuchen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.