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Nach Speiseöl: Als Nächstes könnten Dosentomaten knapp werden

„Der Tomatenmarkt ist nun endgültig in einer Art Eskalation angekommen“, schreibt Großhändler Otto Franck in einem aktuellen Branchenbericht. Auf dem deutschen Markt gibt es bisher kaum Alternativen zu italienischen Schältomaten in der Dose. Diese könnten nun aufgrund von Lieferengpässen und einem Mangel an Dosen und Glasflaschen knapp werden, berichtet die "Lebensmittelzeitung".

Der Geschäftsführer des deutschen Konservenherstellers Hengstenberg (Oro di Parma und Oro d’Italia), Andreas Reimer, erwartet, dass die Anbaufläche von Tomaten in Italien um etwa zehn Prozent zurückgehen wird, da sich Landwirte für andere Kulturen wie etwa Futtermais und Getreide entscheiden. „Es wird bei Tomatenkonserven zu erheblichen Kostensteigerungen kommen, die wir an den Handel weitergeben müssen“, fügt er hinzu. Preissteigerungen und Lieferengpässe bei Verpackungen wie Glas, Dosen und Kartonagen sorgen zusätzlich für eine Verschärfung der Lage.

„Die Kunden in Deutschland sind traditionell auf die italienische Ware festgelegt“, so ein Importeur. Länder wie die Türkei oder Ägypten produzieren deutlich größere Mengen – die durchschnittliche Erntemenge in Zeitraum von 1994 bis 2020 lag in der Türkei bei 10,19 Millionen Tonnen und in Ägypten bei 7,29 Millionen Tonnen. Italien produzierte im gleichen Zeitraum durchschnittlich 6,23 Millionen Tonnen. Erst wenn einzelne Warengruppen knapp werden, steige die Bereitschaft, sich mehr in anderen Lieferländern umzusehen, fügt der Importeur hinzu.

MS

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