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SPD-Politikerin: Über Impfpflicht im medizinischen Bereich nachdenken

·Lesedauer: 1 Min.

ERFURT (dpa-AFX) - Für Mitarbeiter in Pflegeheimen und Krankenhäusern sollte aus Sicht der Thüringer SPD-Gesundheitspolitikerin Cornelia Klisch über verpflichtende Corona-Impfungen nachgedacht werden. Auch in der Vergangenheit seien beim Arbeitsantritt an Kliniken Nachweise über den Impfstatus etwa gegen Masern abgefragt worden, sagte die Ärztin und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion am Samstag im Deutschlandfunk. Insofern müsse man sich für medizinische und vulnerable Bereiche schon die Frage stellen, "ob wir da nicht doch auch die Corona-Impfung als Schutzimpfung fordern".

Sie machte klar, dass das nicht für die Allgemeinheit gelte. Auch zu einer generellen Auskunftspflicht für Arbeitnehmer bezüglich Impfung oder Infektion zeigte sie sich skeptisch. "Wenn man auf Arbeit geht, dann geht es um die Existenz, die ich mir da sichere durch Geldverdienen. Und wenn ich in ein Restaurant gehe, dann geht es um einen ganz anderen Aspekt."

Klisch kritisierte außerdem das Aussetzen der kostenlosen Bürgertests seit dem 11. Oktober. "Wir haben das gemacht, um letztendlich auch den Druck zu erhöhen." Politik ringe immer mit sich selbst, sie glaube aber nicht, dass jede Entscheidung immer der Weisheit letzter Schluss sei. Im Sommer habe es mit dieser Entscheidung den Willen gegeben, Anreize für die Impfung zu schaffen.

Wenn man aber höre, dass ein Großteil der Ungeimpften sich nicht mehr impfen lassen wolle, stimme sie das nachdenklich. Diese Menschen seien weiter einem Risiko ausgesetzt und könnten auch von Geimpften angesteckt werden. Daher seien Tests weiter wichtig.

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