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SPD-Chef: "Spannungsverhältnis" bei Bayern-Partnerschaft

SPD-Chef Lars Klingbeil sieht die Partnerschaft des FC Bayern mit der katarischen Fluglinie Qatar Airways als kritisch an. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Für mich ist das ein Spannungsverhältnis. Auf der einen Seite will man Profifußball spielen - und Profifußball funktioniert leider immer mit Geld und noch mehr Geld. Das halte ich für eine Fehlentwicklung, aber es ist die Realität“, erklärte der 44-Jährige, der auch im Verwaltungsbeirat des Rekordmeisters sitzt, bei watson.

Auf der anderen Seite stelle „man sich die Frage, ob das Engagement in Katar etwas im Land verändern kann“, sagte Klingbeil weiter. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Scharfe Kritik am FC Bayern

In den vergangenen Monaten hatten sich die Bayern angesichts des Engagements mit Qatar Airways großer Kritik ausgesetzt gesehen. Präsident Herbert Hainer und Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn kündigten an, die Partnerschaft zu überdenken.

„Sie werden in Anbetracht der WM entscheiden, wie sie mit dem Engagement in Katar künftig umgehen. Das ist eine offene Diskussion im Verein, die mit Fans und Menschenrechtsorganisationen geführt wird. Da könnte die FIFA viel von lernen“, sagte Klingbeil. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

In Katar habe sich „vieles durch vieles durch den öffentlichen Druck verändert in den letzten Jahren. Aber das reicht nicht. Katar ist ein Land, das in vielen Bereichen unsere Werte nicht vertritt“, erklärte der ehemalige SPD-Generalsekretär.

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Der Sponsorenvertrag der Bayern mit Qatar Airways geht noch bis 2023. Ob es zu einer Verlängerung kommt, ist noch offen.

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