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Sparquote in Deutschland im internationalen Vergleich überdurchschnittlich

WIESBADEN (dpa-AFX) -Trotz der hohen Inflation haben die Menschen in Deutschland im ersten Halbjahr in etwa so viel auf die hohe Kante gelegt wie im Vorjahreszeitraum. Die Sparquote lag bei 11,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Je 100 Euro verfügbarem Einkommen wurden im Schnitt 11,30 Euro gespart. Monatlich entspricht das einem Betrag von im Schnitt 260 Euro je Einwohner.

Rund sechs Prozentpunkte höher war die Sparquote jeweils im ersten Halbjahr der Corona-Jahre 2020 und 2021. Während der Pandemie hatten viele Menschen mehr Geld übrig als in normalen Zeiten, da zum Beispiel Urlaubsreisen ausfielen und Freizeiteinrichtungen zeitweise geschlossen waren.

Abhängig von Einkommenshöhe, Sparneigung und Lebenslage gibt es den Wiesbadener Statistikern zufolge aber deutliche Unterschiede zwischen den Haushalten. Während einige nach wie vor viel Geld auf die Seite legen konnten, sei bei anderen am Ende des Monats nichts übrig, "was sich für viele Haushalte durch die nach wie vor hohen Preisanstiege für Waren des täglichen Bedarfs noch verschärft haben dürfte".

Im Vergleich zu anderen Industriestaaten legten die Menschen in Deutschland 2022 überdurchschnittlich viel beiseite. In Italien etwa lag die Sparquote bei 2,1 Prozent, in den USA bei 3,7, in Japan bei 5,4 und in Österreich bei 8,8 Prozent, wie die Statistiker unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichteten. Höhere Sparquoten als in Deutschland mit gut 11 Prozent wiesen demnach die Schweiz mit 18,4 Prozent und die Niederlande mit 12,7 Prozent auf.