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Sparkassen-Präsident warnt vor Pandemie-Folgen für Banken

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Pandemie-Krise und die Rezession dürften sich nach Meinung der deutschen Sparkassen mit etwas Nachlauf auch auf die Banken im Land auswirken. Das genaue Ausmaß bleibe aber weiter unklar.

“Natürlich wird diese Rezession – mit zeitlicher Verzögerung – auch den Finanzsektor treffen”, sagte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Das Ausmaß werde “maßgeblich” davon abhängen, wie viele Unternehmen in diesem Jahr Insolvenz anmelden müssen.

Bislang seien Zahlungsunfähigkeiten durch staatliche Hilfsmaßnahmen sowie die Aussetzung der Insolvenzpflicht weitestgehend vermieten worden.

“Wir sind vorsichtig optimistisch, dass die Insolvenzwelle in diesem Jahr nicht so hoch sein wird, wie viele befürchten”, sagte Schleweis. Viele mittelständischen Kunden hätten zu Beginn der Krise noch über eine gute Ertragslage und eine sehr stabile Eigenkapitalbasis verfügt. “Damit können die meisten Unternehmen eine längere Durststrecke überstehen.”

Zuletzt hatte es Befürchtungen gegeben, dass es wegen der Pandemie zu einem Anstieg bei den Kreditausfällen kommen und davon kleinere Banken wie Sparkassen überdurchschnittlich stark betroffen seien könnten. Sie haben oftmals Gelder an regionale Firmen wie Gaststätten und Hotels verliehen, die wegen der Lockdowns in Existenznot geraten.

Erst vergangene Woche warnte BaFin-Chef Felix Hufeld erneut, dass es aufgrund von möglichen Kreditausfällen zu einer Bereinigung auf dem deutschen Bankenmarkt kommen könnte.

Schleweis sagte am Dienstag, die Anteile der notleidenden Kredite bei den Sparkassen seien derzeit “noch” niedrig. Auch wenn sich das ändern solle, seien die Institute der Gruppe “robust” aufgestellt.

(Ergänzt um Schleweis-Äußerungen im letzten Absatz)

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